Historie

Historie2017-03-06T11:53:19+01:00

März 2019

GRPG-Symposium in Berlin

KI und die Zukunft der medizinischen Versorgung

Symposium der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen im Februar 2019

Eine Veranstaltung gesponsert durch die PTA Gruppe, KENDAXA und Mbits

Revolutioniert die künstliche Intelligenz unser Gesundheitssystem? Diese Frage stand im Mittelpunkt des diesjährigen Symposiums der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen (GRPG).

Obwohl es sich bei KI im Gesundheitswesen noch um ein junges Forschungsfeld handelt, gibt es bereits eine große Vielfalt an Anwendungen mit enormen Möglichkeiten hinsichtlich der Patientenversorgung. Sobald die ethischen und rechtlichen Fragen geklärt sind, bestehen wenig Bedenken gegen ihren kontrollierten Einsatz als unterstützendes Instrument. Die größte Herausforderung besteht aber darin, die Qualität der Datengrundlage sowie die Transparenz der maschinellen Entscheidungsfindung zu bewerten und sicherzustellen.

Die hochkarätigen Vorträge trafen auf ein diskussionsfreudiges Publikum. Schon im Dinner Speech am Vorabend fesselte Prof. Dr. Jonas Schreyögg die Zuhörer mit seinen Ausführungen, welchen immensen Herausforderungen sich die Gesundheitspolitik in den nächsten Jahren stellen muss. Die demographische Alterung in Verbindung mit dem (voraussichtlich weiter zunehmenden) Fachkräftemangel wird die bereits vielerorts schwierige Versorgungssituation für Patienten weiter verschärfen. Dabei ist das Gesundheitssystem in Deutschland im internationalen Vergleich überdurchschnittlich gut aufgestellt, kein anderes System bietet den Patienten einen vergleichbar leichten Zugang zu medizinischer Versorgung. Ein Problem ist aber die relativ lange Krankenhaus-Aufenthaltsdauer nach einem Eingriff, was einen kaum zu deckenden Bedarf an Fachpersonal nach sich zieht. Auch außerhalb der Klinik besteht Optimierungsbedarf, insbesondere bei der Zusammenarbeit der verschiedenen medizinischen Leistungserbringer. Um die prekäre medizinische Versorgungslage auf dem Land zu verbessern, stellte Schreyögg die Idee der „Dorfschwester“ vor. Diese könnte mit erweiterten Kompetenzen in Vergleich zur aktuellen Situation ausgestattet, die Erstversorgung der Patienten in räumlicher Nähe zum Wohnort sicherstellen.

Am Symposiumstag selbst wurden dann die Anwendungen der künstlichen Intelligenz im Gesundheitswesen intensiv beleuchtet. Reinhard Karger vom DFKI stellte klar, dass es sich bei allen derzeitigen Anwendungen der künstlichen Intelligenz um sogenannte „Schwache KI“ handelt, also um Systeme, die Prozesse und Methoden unterstützen und besonders in der Mustererkennung auf Basis großer Datenmengen überzeugen. „Starke KI“ – das wären Systeme, die Zusammenhänge „verstehen“ oder Ansätze von „Bewusstsein“ entwickeln – seien nach wie vor Science-Fiction. KI kann laut Karger den Menschen immer nur konstruktiv unterstützen, jedoch nicht kreativ ersetzen.

Aber auch bei den Anwendungen der schwachen KI stehen wir noch am Anfang. Zweifellos bergen sie ein großes Potenzial hinsichtlich physischer oder kognitiven Assistenzfunktionen. Dazu gehören die Diagnoseunterstützung für Ärzte, das Verschlanken von Abläufen in Unternehmen, die Entlastung von monotonen Arbeitsroutinen und vieles mehr. Eine ganz entscheidende Schwäche hat die KI allerdings: Menschen können komplizierte Fragestellungen bewältigen, indem sie größere Mengen von Daten auswerten, aber sie reduzieren die Komplexität schon im Vorfeld äußerst erfolgreich – durch ihren gesunden Menschenverstand. Dazu ist eine KI naturgemäß nicht in der Lage.

Künstliche Intelligenz ist aber bereits heute in vielen Bereichen im Gesundheitswesen erfolgreich im Einsatz, wie Prof. Dr. Arno Elmer sehr anschaulich ausführte. Neben den allgemein bekannten Anwendungen wie Schach spielende Roboter und selbstfahrende Autos laufen auch im Gesundheitswesen bereits spannende Anwendungen im Routinebetrieb. So werden etwa Ärzte durch Handlungsempfehlungen bei Krebstherapien und bei der Auswertung von Bilddaten unterstützt. Allerdings ist es bei allen Chancen für den Einsatz von KI in der Medizin extrem wichtig, die Parameter, die den Systemen als Grundlage für Vorschläge dienen, gut zu kontrollieren: Die richtigen Daten müssen in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stehen, sonst kann es zu fatalen Fehlern kommen. Das Potenzial der KI für die Medizin sei allerdings so groß, dass es sich unbedingt lohne, diese Herausforderung anzunehmen.

Grundsätzlich schätzen auch die Krankenkassen KI zur Unterstützung von Ärzten und Patienten, insbesondere was die Beschleunigung von Geschäfts- und Entscheidungsprozessen angeht, berichtete Martin Litsch vom AOK Bundesverband. Allerdings gibt es noch eine Menge offene rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Transparenz und Nachvollziehbarkeit von KI-basierten Entscheidungen, die von Experten geprüft werden müssten. Letztlich hält auch Litsch eine ethische Debatte für unabdingbar. Dabei müssen Fragen des Datenschutzes ebenso berücksichtigt werden wie die Interessen der Patienten. So wäre zu diskutieren, wie etwa das Recht auf Nichtwissen eigener Krankheitsrisiken gewährleistet werden kann.

Tatsächlich sind Verfahren zur ethischen Bewertung des Einsatzes von KI in der Medizin in der Entwicklung – schon seit den 1990er Jahren, als die ersten medizinischen Expertensysteme eingesetzt wurden. Die Fortschritte auf dem Gebiet selbstlernender KI-Systeme bringt hier neue Dynamik in die Diskussion. Georg Marckmann von der LMU München stellte ein Verfahren zur systematischen ethischen Bewertung von KI-Anwendungen vor, das dabei gute Dienste leisten könnte. Wichtig ist, dass jede KI-Anwendung individuell beurteilt werden muss. Nur wenn der tatsächliche Bedarf einer Entscheidungsunterstützung nachgewiesen ist und die Algorithmen sowie ihre Datengrundlage hinreichend transparent sind, kann eine ethische Empfehlung erfolgen.

Schließlich kamen auch Vertreter aus der Industrie zu Wort: Frau Anna Bauer-Mehren von Roche berichtete über vielversprechende Einsätze von KI in der personalisierten Medizin. Bei klinischen Studien ermöglicht KI, reale Patientendaten in die Referenzgruppen einzubeziehen. Damit werden die Studien aufgrund der besseren Datengrundlage sicherer und Zulassungsverfahren werden beschleunigt. Auch hier ist die Qualität der Daten entscheidend, sie müssen leicht verfügbar, interoperabel und wiederverwendbar sein.

Herr Michael Meyer berichtete über eine bisher einzigartige Initiative der Siemens Healthineers: Mit Hilfe einer Interoperabilitätsplattform werden weltweit Messdaten von bereits über 4000 Institutionen zusammengeführt. Ziel ist es, Dienstleistungen wie die Wartung hochempfindlicher Geräte zu optimieren und Messdaten einer größeren Community zur Verfügung zu stellen, was wiederum die Ärzte bei ihren Diagnosen besser unterstützt – diese werden sicherer und können besser auf den individuellen Patienten abgestimmt werden. Siemens steckt außerdem viel Energie in die Entwicklung von „digital twins“ der Patienten, mit denen man Behandlungen individuell anpassen und vor dem Einsatz prüfen könnte.

Die Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen versteht sich als neutrale Plattform für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit brisanten gesundheitspolitischen Themen. Sie setzt sich seit 25 Jahren für die Repräsentation gesundheitsrechtlicher Fragen in der Politik ein und wirkt durch interdisziplinäre Zusammenführung von Experten an der Meinungsbildung im Gesundheitswesen mit.

Januar 2019

bAV-Lösung von dWerk

dWERK überzeugt mit bAV-Lösung

HFO Telecom berichtet im Magazin Personalwirtschaft von Erfahrungen
mit der baV-Lösung des PTA-Kunden dWERK

Die HFO Telecom setzt beim Thema betriebliche Altersvorsorge (bAV) auf dWERK, deren Lösung von der PTA entwickelt wurde. Ihre Erfahrungen hat die HFO Telecom nun im HR-Magazin Personalwirtschaft in der Ausgabe „bAV Guide 2019“ geteilt.

bAV mit dWERK automatisiert und digitalisiert

Als attraktives und technologieorientiertes Unternehmen spielt für HFO Telecom nicht nur die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter, sondern auch die interne Digitalisierung eine große Rolle. Aus diesem Grund hat HFO Telecom einen Partner gesucht, mit dem das Unternehmen seinen Mitarbeitern beim Thema betriebliche Altersvorsorge eine leistungsstarke und zukunftssichere Lösung anbieten kann.

Nach ausführlicher Marktrecherche hat sich das Unternehmen Anfang 2018 schließlich für die bAV-Lösung von dWERK entschieden. Diese hat die PTA gemeinsam mit dWERK entwickelt. Dr. Tim Walleyo aus der Geschäftsleitung der PTA GmbH freut sich: „Es ist toll, dass unser Kunde dWERK die von uns mitentwickelte Lösung bei HFO Telecom erfolgreich implementieren konnte. Das positive Resümee in der Personalwirtschaft unterstreicht den Nutzen des Tools zusätzlich und macht deutlich, dass die Digitalisierung auch in diesem Bereich mit großen Schritten voranschreitet. Wir sind als IT-Dienstleister und Beratungsunternehmen für Versicherungen schon seit vielen Jahren ein zuverlässiger Partner.“

Mit der Lösung können Arbeitnehmer nun über ein Online-Betriebsrentenportal vollständig automatisiert und digitalisiert zur betrieblichen Altersvorsorge beraten werden bis hin zum Abschluss der bAV – inklusive gesetzeskonformer Beratungsdokumentation.

Die Einführung des Systems hat bei HFO Telecom zu erheblichen Zeit- und Kosteneinsparungen geführt. Tägliche Arbeitsabläufe konnten auf ein Minimum reduziert werden und Mitarbeiter müssen nicht mehr für persönliche Beratungsgespräche von der Arbeitszeit freigestellt werden. Dadurch wird dem Thema bAV nun auch deutlich mehr Aufmerksamkeit von Mitarbeiterseite geschenkt.

Den vollständigen Artikel können Sie im aktuellen bAV-Guide der Personalwirtschaft  nachlesen.

PTA-KENDAXA Kooperation

PTA kooperiert mit Daten- und KI-Spezialist KENDAXA

Das Software- und Beratungshaus PTA GmbH aus Mannheim arbeitet ab Januar 2019 mit der Leipziger KENDAXA Group zusammen. Die Partner wollen mit neuen gemeinsamen Angeboten, sowohl Konzerne, als auch explizit mittelständische Kunden in die Lage versetzen, Unternehmensdaten als leistungsstarken Produktionsfaktor für Analysen, Prognosen und zur Unternehmenssteuerung zu nutzen. Im Fokus steht hier die „Künstliche Intelligenz“ und die Einbindung von resultierenden, zukunftsweisenden Erkenntnissen in die Wertschöpfungsprozesse der Kunden.

Die KENDAXA Plattform erlaubt es Anwendern aller Branchen, unabhängig von den vorhandenen Systemen und Plattformen, ihre Daten für intelligente Analysen, Prognosen und die Steuerung von Unternehmensprozessen zu nutzen. Das selbstlernende System benutzt alle im Unternehmen verfügbaren Daten – zum Beispiel aus der Kommunikation, Dokumentation, Log- und Metafiles oder Projekt und Produktionsdaten. Neben grundlegenden datenbasierten Services wie Data-Pooling, Data-Cleansing, Data-Enrichment und Data-Insights bietet die Plattform eine Vielfalt von Services u.a. unter Verwendung von Data Profiling, Optical Recognition, Intelligent Robotics oder Data-Mining und -Analytics an. Typische Einsatzbereiche in Unternehmen aller Branchen sind Compliance, Entwicklung, Einkauf und Produktion. In der Regel führt der Einsatz auf Seiten der Kunden zu erheblichen Effizienz- und Ergebnisverbesserungen und damit zu zusätzlichen wirtschaftlichen Spielräumen.

„Gepaart mit unserer Beratungs- und Softwarekompetenz können wir mit dieser Kooperation gerade unseren mittelständischen Kunden einen pragmatischen Weg zur Nutzung Künstlicher Intelligenz ebnen“, erklärt Dr. Tim Walleyo, Mitglied der PTA-Geschäftsleitung. Möglich wird dies zum einen deshalb, weil KENDAXAs Plattform sowohl in der Cloud als auch on-premise betrieben werden kann und die Kunden somit freie Wahl haben. Zum anderen nutzt die Plattform KI quasi „unter der Haube“:  Der Anwender profitiert davon, ohne eigenes oder Spezialisten-Know-how einbringen zu müssen. Christopher Blaschke, Gründer und CEO von KENDAXA, ergänzt: „Die Kooperation macht aus Kundensicht auch deshalb so viel Sinn, weil die Kompetenzen von KENDAXA und PTA komplementär sind. PTA konzentriert sich auf Business-Anwendungen und Beratung, KENDAXA auf Daten und KI.“

Das gilt auch für das Dienstleistungsportfolio. In der Business Plattform + bietet PTA Beratungs-, Entwicklungs- und Servicedienstleistungen rund um das Thema „Digitale Transformation“ an. „Eine leistungsstarke Datenplattform mit KI-Fähigkeiten komplettiert unser Angebot, übrigens nicht nur im Bereich der Business Plattform, sondern auch in unserem ERP- und CRM-Geschäft. Wir verändern nicht unseren Grundsatz der unabhängigen Beratung, sondern erweiterten einfach unser Partnernetzwerk um einen Technologiegeber“, freut sich Dr. Tim Walleyo.

Beide Unternehmen werden sowohl eigenständig ihre Kundenbasis mit dem kombinierten Portfolio adressieren als auch bei ausgewählten Kunden bei Beratung, Entwicklung und Implementierung eng zusammenarbeiten. Christopher Blaschke dazu: „Wir wollen, dass Kunden von unserer kombinierten Stärke profitieren, und das gelingt optimal, wenn wir Hand in Hand arbeiten.“

Die PTA verfolgt konsequent das Ziel, ihre Kunden auf dem Weg in die Digitalisierung zu begleiten. Ausgehend vom umfassenden Ansatz einer Digitalen Business Plattform (DBP+) werden pragmatische Lösungen erarbeitet, die immer den größtmöglichen Kundenerfolg im Fokus haben. Die Digitalisierung ist für die PTA nicht grundsätzlich neu, da sie sich schon seit Jahrzehnten mit IT-Systemen beschäftigt, die nicht nur das Alltagsgeschäft effektiver, sondern vor allem die Kunden bei der Entwicklung und Vermarktung ihrer Produkte erfolgreicher macht.

KENDAXA ist ein auf Profiling, Prozessautomatisierung und Risk-Management spezialisiertes Unternehmen, welches seinen Kunden in diversen Branchen ausgehend von ihrer Data Intelligence Plattform [KX-DI] hochperformante Lösungen zur Steigerung der Prozessstabilität, dem Leverage von Pricing- und Risikostrategien, der Fehlervermeidung, der Steigerung des Absatzes und der Automatisierung bestehender Prozesse zur Verfügung stellt und dadurch u.a. signifikant positive Effekte durch Kostensenkung und Produktivitätsverbesserung erzeugt.

Dezember 2018

Spendenaktion

Weihnachtliches Foto

Spendenaktion 2018

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten
und ein erfolgreiches neues Jahr!

Zu Weihnachten wollen wir regionale und gemeinnützige Einrichtungen an unseren 12 Standorten unterstützen. Auf dieser Website wollen wir die 12 Einrichtungen, an die gespendet wurde, vorstellen. So möchten wir noch mehr Menschen auf das Engagement dieser Organisationen aufmerksam machen.

Kinderhospiz Sterntaler e. V.
Mannheim

Dinokindereisenbahn e.V.
Frankfurt

Logo des Fördervereins Kinderkrankenhaus in Düsseldorf

Förderverein Kinderkrankenhaus
Köln

Weihnachten mit Frank Zander
Berlin

Hamburg Leuchtfeuer
Hamburg

Logo des Ambulanten Kinderhospiz in München

Ambulantes Kinderhospiz
München

Sonnenstrahl e.V.
Dresden

AllerleiRauh
Karlsruhe

Schlupfwinkel
Stuttgart

Aktion Lichtblicke
Düsseldorf

Verein für krebskranke Kinder e.V.
Kassel

Stiftung Kinderdorf Pestalozzi
Zürich

November 2018

„Geplante Netzmaßnahmen“

Foto von links nach rechts: Dr. Michel Alessandrini (Projektverantwortlicher, PTA GmbH), Rainer Fuhrmann (Product Owner, EWR Netz GmbH), Alexander Langold (Reviewer, Simon Process Engineering GmbH)

Dr. Michel Alessandrini (Projektverantwortlicher, PTA GmbH), Rainer Fuhrmann (Product Owner, EWR Netz GmbH), Alexander Langold (Reviewer, Simon Process Engineering GmbH)

Planung von Netzmaßnahmen mit openKONSEQUENZ-Lösung möglich

Neues Modul „Geplante Netzmaßnahmen“ über Eclipse-Projekt „Eclipse openK User Modules“ veröffentlicht

Das Konsortium openKONSEQUENZ hat das Ziel eine Software für Netzbetreiber der Energie- und Wasserwirtschaft bereitzustellen, die deren Anforderungen funktional, effizient und sicher umsetzt.

Die Software „Geplante Netzmaßnahmen“ ist ein User-Modul der openKONSEQUENZ-Plattform. Es soll Netzbetreiber bei der Planung und Koordinierung von notwendigen Wartungs- und Reparaturarbeiten in den Versorgungsnetzen unterstützen.

Damit geplante Wartungs- und Reparaturarbeiten im Versorgungsnetz durchgeführt werden können, ist die Beantragung einer geplanten Netzmaßnahme notwendig. Mit der Beantragung werden die betroffenen Betriebsmittel, Zeitpunkt und Dauer der Netzmaßnahme und die Beteiligten erfasst. Bei der Bearbeitung des Maßnahme-Antrags wird der Ablauf der Netzmaßnahme geplant, die Durchführbarkeit geprüft und zur Genehmigung freigegeben. Nach einer weiteren Prüfung der Netzmaßnahme wird diese dann zur Ausführung freigegeben.

Das Modul „Geplante Netzmaßnahmen“ ist unter der Eclipse Public License 2.0 lizensiert und somit für jedermann frei nutzbar. Die Veröffentlichung des Moduls erfolgt über das Eclipse-Projekt „Eclipse openK User Modules“ und umfasst Quellcode, Dokumentation und einen Link zu einer Demo-Plattform.

Die Applikationsverantwortlichen des openKONSEQUENZ-Moduls „Geplante Netzmaßnahmen“ sind auf fachlicher Seite Herr Rainer Fuhrmann (EWR Netz GmbH): „Das neue Modul informiert jederzeit, von der Planung bis zum Abschluss der Arbeiten, alle Beteiligten über den aktuellen Status der Netzmaßnahme. Damit haben wir eine Transparenz geschaffen, die allen Beteiligten in ihrer Arbeit weiterhilft.“ und auf technischer Seite Herr Frank Dietrich (PTA GmbH): „Bei der Entwicklung haben wir großen Wert auf Qualität und Sicherheit gelegt. Jetzt haben wir eine Applikation, die stabil, sicher und wartungsfreundlich ist.“

Ein agiles Projekt, hohe Qualitätsanforderungen und ein effizientes Projektteam

Die openKONSEQUENZ hat das Ziel eine hersteller- und lieferantenunabhängige Software zu entwickeln. Entsprechend breit wurde das Projektteam aufgestellt. Die openKONSEQUENZ als Organisator beauftragte die e-netz Südhessen GmbH & Co. KG für den Einkauf. Der Auftraggeber und Treiber des Moduls war die EWR Netz GmbH in enger Zusammenarbeit mit der Netz Leipzig GmbH. Für die Software-Entwicklung war der IT-Dienstleister PTA GmbH und für die Qualitätssicherung die Simon Process Engineering GmbH zuständig.

Das agile Scrum-Projekt war nach der Projektinitialisierung geprägt von dreiwöchigen Sprints, in denen die Software Stück für Stück erweitert wurde. Die fachlichen Anforderungen wurden zu Beginn, aber auch im laufenden Projekt, vom Product Owner in Form von User Stories definiert und im Product Backlog abgelegt. Im Rahmen der regelmäßigen Sprint-Planungstermine haben alle Projektmitglieder die Inhalte des nächsten Sprints vereinbart und somit nach und nach das Product Backlog abgearbeitet. Der Scrum Master der PTA war für den reibungslosen Ablauf in den Meetings, aber auch während der Entwicklungszeiten verantwortlich.

Am Ende eines jeden Sprints erfolgte die fachliche Abnahme durch den Product Owner auf Basis der User Stories. Da die openKONSEQUENZ aber sehr hohe Anforderungen an die Qualität ihrer Software hat, war zusätzlich eine nicht-funktionale Abnahme in Form von Audits notwendig. Dabei erfolgte die Prüfung der folgenden Aspekte:

  1. Das Projektvorgehen musste nach offiziellem Scrum-Standard erfolgen.
  2. Die Architektur- und Qualitätsvorgaben der openKONSEQUENZ mussten durchgängig eingehalten werden. Dies betraf die Bereiche Architektur, Sourcecode, IT-Sicherheit und Continuous Integration.
  3. Die technische Dokumentation musste nach dem Standard arc42 erfolgen.

Die Simon Process Engineering GmbH führte die regelmäßigen Audits durch und bestätigte die Einhaltung aller Vorgaben: „Auch in diesem Projekt war die Qualität der durch PTA entwickelten Lösung wieder durchgängig gut.“

Im Oktober 2018 nahm die openKONSEQUENZ das Modul „Geplante Netzmaßnahmen“ offiziell ab. Damit waren neun Monate Projektarbeit beendet, die sich durch eine sehr gute Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten auszeichnete. Herr Dr. Michel Alessandrini (Projektverantwortlicher der PTA GmbH) hob zudem den Nutzen der frühzeitigen Einbindung eines Endanwenders hervor: „Die direkte Mitarbeit eines Endanwenders im Projekt führte dazu, dass wichtige Erfahrungen des Tagesgeschäfts unmittelbar in die Softwareentwicklung einfließen, und somit ein zusätzlicher Mehrwert erzielt werden konnte.“

Geplante Netzmaßnahmen in Kürze produktiv im Einsatz

Die EWR Netz hat als erster Netzbetreiber die Einführung der „Geplanten Netzmaßnahmen“ vorgesehen. Weitere Netzbetreibergesellschaften haben sich bereits ebenfalls dazu entschieden in 2019 das neue Modul einzusetzen.

Weitere Informationen unter:

PTA präsentiert neues Logo

Laptop mit neuem Logo der PTA

50 Jahre PTA: Beratungsunternehmen präsentiert neues Logo

PTA GmbH aus Mannheim feiert im Jahr 2019 50-jähriges Bestehen

2019 feiert die PTA ihr 50-jähriges Bestehen. Um auch optisch für die nächsten 50 Jahre gewappnet zu sein, modernisiert das Beratungsunternehmen sein Erscheinungsbild. Seit heute präsentiert sich die PTA dafür im neuen Design. Kernelement der überarbeiteten Optik ist ein neues Logo.

50 Jahre sind in der IT-Welt schon fast eine Ewigkeit. Die PTA hat es dennoch geschafft, Schritt zu halten und ihren Kunden dabei jederzeit zuverlässige IT-Lösungen bereitzustellen. Neben langjährigen Erfahrungen in der Konzeption und Entwicklung von Anwendungssystemen bietet das Mannheimer Unternehmen seinen Kunden auch fundierte fachliche Kenntnisse in der Optimierung und Stabilisierung von Geschäftsprozessen. Damit Kunden verschiedenster Branchen zuverlässig, schnell und kostengünstig geholfen werden kann, arbeiten hoch qualifizierte Mitarbeiter an zwölf Standorten in Deutschland und der Schweiz.

Modernes Logo als Herzstück des neuen Erscheinungsbilds

Ziel der Neugestaltung des Logos war, das bestehende Design mit seinen Strukturelementen in das digitale Zeitalter zu überführen. Der bekannte Rahmen wird dafür durch zwei Winkel-Elemente weitergeführt, der PTA-Schriftzug als zentrales Element nun in Vollton-Farbe dargestellt. Die Änderungen führen zu einer besseren Sichtbarkeit und stellen eine saubere Skalierung in sämtlichen Display- und Druckgrößen sicher.

Zusätzlich wird die Darstellung der Kernkompetenzen als Schlagworte „Beratung, Organisation, Softwareentwicklung“ durch den Leitsatz „Kundenorientierte IT-Lösungen seit 1969“ ersetzt, der in Zukunft direkter Bestandteil des Logos ist. Bis Ende 2019 wird außerdem das Jubiläums-Signet „50 Jahre IT“ Teil des Logos sein.

Neues Logo der PTA

IT meets ART in der Kunsthalle Mannheim: Nachdenken, Vordenken, Feiern

Die Fünfzigjahrfeier der PTA wird in einer Jubiläums-Ausgabe der Veranstaltung „IT meets ART“ gipfeln. Dafür lädt die PTA Kunden und Interessenten am 16. Mai 2019 in die neue Kunsthalle in Mannheim ein. Details zur Veranstaltung werden zeitnah veröffentlicht.

Oktober 2018

Elektronische Patientenakte

Arzt mit mobilem Endgerät

Elektronische Patientenakte: PTA unterstützt bei der Prozessoptimierung

Elektronische Patientenakte soll laut Plan bis 2021 kommen

Endlich gibt es eine Einigung bei der Aufgabenverteilung für die elektronische Patientenakte (ePA). Die Übereinkunft gilt als Meilenstein für die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Betroffene Unternehmen und Organisationen müssen jetzt die entsprechenden Prozesse analysieren, um das maximale Potenzial ausschöpfen zu können. Unterstützung dafür bietet die PTA.

ePA als Basis für die Gesundheitsversorgung der Zukunft

Nachdem 15 Jahre so gut wie nichts passiert ist, soll das Konzept nun bis 2021 stehen. In gut zwei Jahren muss also alles erledigt sein, damit jeder Patient eine elektronische Patientenakte hat, auf die er über sein Smartphone zugreifen kann.

Ziel der ePA ist es, dass jeder Patient die volle Hoheit über seine Gesundheitsdaten hat. Er steuert, wer Zugriff auf seine Daten bekommt. Dabei werden Gesundheitsdaten über standardisierte Schnittstellen in einem gesicherten Netzwerk namens Telematik-Infrastruktur ausgetauscht. Patienten legen fest, welche Daten die Leistungserbringer wie Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken einsehen dürfen und können Daten an die Kostenträger wie private und gesetzliche Krankenkassen übermitteln. Durch diese digitale Vernetzung im Gesundheitswesen soll die Qualität der Patientenversorgung steigen, denn nun kann der Patient dem behandelnden Arzt alle Daten zur Verfügung stellen die dieser benötigt, ohne Briefe und CDs mit Röntgenbildern organisieren und transportieren zu müssen. Damit werden Doppelbehandlungen vermieden, unerwünschte Arzneimittelwechselwirkungen durch abgestimmte Medikationsplänefrühzeitig erkannt und Kosten letztlich reduziert, so die Hoffnung.

Die Datenhoheit liegt dabei jederzeit beim Patienten. Er allein kontrolliert, wer auf die Daten zugreifen darf und wer nicht.

PTA unterstützt bei Prozessanalyse und -optimierung

Nach der Einigung der Entscheidungsträger ist es nun Aufgabe der Unternehmen und Organisationen wie Ärzte, Krankenhäuser oder Krankenkassen ihre Prozesse auf die Digitalisierungsmöglichkeiten und vorhandene Interoperabilität zu analysieren, um das maximale Potenzial des papierlosen Datenaustausches zu erschließen.

Die PTA unterstützt bei dieser Aufgabe mit profundem Prozess- und Vernetzungs-Know-how. Gemeinsam mit den Beteiligten führt die PTA eine Bestandsaufnahme der relevanten Prozesse durch, analysiert die erfolgversprechendsten primären Ziele, erarbeitet daraus die ersten Schritte der technischen Umsetzung und unterstützt bei der Realisierung der Prozessdigitalisierung. Dies alles geschieht pragmatisch und unter Einhaltung gültiger Standards.

So sind durch Beratung der PTA bei der Einführung der ePA alle Digitalisierungsprozesse rechtzeitig optimal gestaltet.

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September 2018

Fachartikel in Netzpraxis

Magazin Netzpraxis

openKONSEQUENZ: Offene Software für Netzbetreiber

Fachartikel zur openKONSEQUENZ im netzpraxis-Magazin

Zunächst als Konsortium gestartet, entwickelt sich die openKONSEQUENZ langsam aber sicher zu einer herstellerunabhängigen Software-Plattform für Netzbetreiber. Über die Open-Source-Lösung hat die PTA GmbH nun einen Fachartikel im Magazin netzpraxis veröffentlicht.

Genossenschaft statt Vendor-Lock-in

Ziel der openKONSEQUENZ ist es, Netzbetreibern von Wasser und Energie gewünschte Software zur Verfügung zu stellen und Standards für einen offenen Datenaustausch durchzusetzen, um Energiewende und Digitalisierung gemeinsam bewältigen zu können. Die modularen und sicheren Softwarelösungen werden dabei von unabhängigen Softwarehäusern entwickelt.

Daraus ergibt sich eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Netzbetreiber investieren in qualitativ hochwertige Open-Source-Lösungen, während die involvierten Systemhäuser weitere Kunden mit guten Services und Beratungsleistungen an sich binden können.

PTA entwickelt Betriebstagebuch für openKONSEQUENZ

Eines der Module, das auf der openKONSEQUENZ-Plattform bereits zur Verfügung steht, ist das von PTA entwickelte Betriebstagebuch. Dieses dient als zentrale Applikation zur Dokumentation aller wesentlichen Informationen und Vorgänge einer Schicht, wie zum Beispiel das Betreten oder Verlassen der Anlagen im Betrieb.

Als Genossenschaftsmitglied sieht die PTA die openKONSEQUENZ noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung. „Wir haben das Potenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft“, erklärt Tim Walleyo im netzpraxis-Artikel. Was für die Zukunft geplant ist und wie die Mitglieder der openKONSEQUENZ die Qualität der Plattform gewährleisten, können Sie im Artikel in Heft 09/2018 nachlesen.

Zur Online-Ausgabe der Netzpraxis

August 2018

Versorgerkongress 2018

Würzburger Versorgerkongress 2018

Würzburger Versorgerkongress 2018

19. – 20. September 2018, Schlosshotel Steinburg, Würzburg

Der Megatrend Digitalisierung macht vor dem Energiesektor nicht halt. Die Energiewende, eine dezentrale Erzeugung und ein härterer Wettbewerb um Kunden führen zu einer grundlegenden Anpassung an einen sich rapide wandelnden Markt.

Verfolgen Sie spannende Impulsvorträge und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Digitalisierungsthemen auf dem jährlich stattfindenden Würzburger Versorgerkongress vom 19.-20. September 2018 auf dem Schlosshotel Steinburg. Dr. Frank Gredel, Mitglied der Geschäftsleitung der PTA GmbH, wird am Veranstaltungsdonnerstag in seinem Vortrag die „Digitale Business Plattform als Beschleuniger der Digitalen Transformation im Bereich Energiedienstleistungen“ vorstellen.

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Agenda betrachten

Event-Highlights 2018

Die Digitalisierung der Netze. Schritt-für-Schritt zum Erfolg

Utilities 4.0: Transformation vom Versorger zum digitalen Energiedienstleister

Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Energiewirtschaft

Interaktive Sessions

Vorstellung Netzportal e-Shop: Das Amazon für Netz- und Messstellenbetreiber.

Überblick

Was?

Impulsvorträge, Podiumsdiskussionen
& Rahmenprogramm

Wann?

19. – 20. September 2018
Details in der Agenda

Wo?

Schloss Steinburg
Hotel und Weinrestaurant e.K.
Reußenweg 2 / Mittlerer Steinbergweg 100
97080 Würzburg

Digitalisierung Bauindustrie

Digitale Business Plattform als Basis der Vernetzung im Unternehmen

Die Bauindustrie gehört bisher nicht zu den Vorreitern der Digitalisierung. Laut Studien weist sie im Vergleich zu anderen Industriesektoren eine geringere Wachstumsrate in der Produktivität auf. Beides hat nicht zuletzt mit der Komplexität und den vielen unterschiedlichen Gewerken zu tun, die zusammenarbeiten müssen, um Bauprojekte erfolgreich zu gestalten. Ein pragmatischer auf Standards und modernen Prinzipien basierender IT- und Digitalisierungsansatz könnte hier viel bewirken.

Eine Umfrage der KfW Bankengruppe von Mitte letztes Jahres zum Thema Digitalisierung der Wirtschaft zeigt, dass 42 Prozent der Unternehmen in Deutschland Digitalisierungsvorhaben fest eingeplant haben, während 25 Prozent noch unentschieden sind. Rund ein Drittel schließt Digitalisierungsvorhaben in den nächsten zwei Jahren aus. Dabei haben die großen Unternehmen eindeutig die Nase vorn. Sie planen zu 80 Prozent Digitalisierungsprojekte durchzuführen. Die Branche mit dem größten Drang zur Digitalisierung ist der Groß- und Außenhandel, der zu 67 Prozent Digitalisierungsprojekte budgetiert. Laut KfW-Befragung digitalisieren 90 Prozent der Unternehmen, weil sie die Chancen nutzen wollen, die Digitalisierung und Automatisierung versprechen.

Die Bauindustrie – keine Digitalisierungs-Enthusiasten

Die Bauindustrie weicht von den Durchschnittswerten deutlich nach unten ab. Hier planen nur 26 Prozent binnen der nächsten zwei Jahre Digitalisierungsvorhaben, fast 30 Prozent sind unentschieden und fast 44 Prozent planen keine Digitalisierung. Von allen Branchen sieht die Bauindustrie mit ebenfalls fast 30 Prozent gar keinen Bedarf für die Digitalisierung ihrer Unternehmen. Des Weiteren werden in diesem Wirtschaftszweig, im Gegensatz zu anderen Branchen, vor allem die Hemmnisse bei der Digitalisierung gesehen. Laut KfW-Befragung sehen die Befragten im Baubereich zu 39 Prozent Schwierigkeiten bei der Anpassung der Unternehmens- und Arbeitsorganisation. Auch die Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz machen 32 Prozent zu schaffen. Eine weitere Barriere (30%) sehen sie in den mangelnden IT-Kompetenzen der Beschäftigten sowie in der Verfügbarkeit von IT-Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt. Obwohl bis zum Jahre 2018 die Infrastruktur stark ausgebaut worden argumentieren immer noch 30 Prozent aller Bauunternehmen mit der mangelnden Qualität der Internetverbindung als Hinderungsgrund für die Digitalisierung.

Erklärbare Zurückhaltung

Die Zurückhaltung der Bauindustrie in Sachen Digitalisierung ist verständlich. Sie ist ein sehr „dinglicher“ Wirtschaftszweig mit vielen unterschiedlichen Gewerken, die häufig deutlich verschiedene Arbeits- und Organisationsformen aufweisen und dennoch sehr eng zusammenarbeiten müssen. Nur gemeinsam können diese verschiedenen Unternehmen zum Teil völlig unterschiedlicher Größe erfolgreiche Bauprojekte durchführen. Hinzu kommt, dass zwar die meisten Baumaterialien und -stoffe standardisiert sind, aber es keine landläufig akzeptierten IT-Standards gibt, mit deren Hilfe die unterschiedlichen Unternehmen Daten, Pläne, Dokumentationen zu einem Bauprojekt problemlos und für jeden zugänglich austauschen können. Es gibt zwar große Pläne wie das Business Information Modelling (BIM), dass mit dem Industrie-4.0-Ansatz in der Fertigungsindustrie vergleichbar ist, aber genauso wie dort, steht BIM noch am Anfang und ist gerade in kleineren Bauunternehmen noch nicht verbreitet.

Viele Unternehmen sehen keinen Bedarf

Allerdings erstaunt, dass 30 Prozent der von der KfW-Gruppe befragten Bauunternehmen keinen Bedarf für die Digitalisierung sehen. Da war zum Beispiel der damalige Bau- und Verkehrsminister Alexander Dobrindt schon 2015 ganz anderer Meinung. Damals schrieb er im Vorwort des Stufenplans Digitales Planen und Bauen: „Gerade im Bereich unserer Kernkompetenzen wie Produktion, Planen und Bauen bieten digitale Technologien enorme Potenziale bei Qualität, Effizienz und Schnelligkeit. Durch ihren Einsatz können wir beim Bau von Großprojekten eine frühzeitige Vernetzung, enge Kooperationen und eine intensive Kommunikation aller Beteiligten sicherstellen. Wir können verschiedene Planungsvarianten frühzeitig visualisieren, Prozesse standardisieren, Transparenz herstellen, eine realistische Risikokalkulation erreichen – und Bauzeiten wie Baukosten erheblichen reduzieren.“

Viele Argumente für die Digitalisierung

Nicht nur Alexander Dobrindt, sondern auch die Berater von Roland Berger sahen das große Potenzial der Digitalisierung am Bau bereits 2016 in ihrer Studie „Digitalisierung der Bauwirtschaft – Der europäische Weg zu Construction 4.0“. Dort schreiben sie: „Die Digitalisierung bietet den Akteuren der Bauindustrie Chancen, ihre Produktivität zu steigern. Andere Branchen profitieren bereits davon – und zwar entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Baubranche hinkt aber noch hinterher. Nur wenige Akteure nutzen bei der Lösung dieses Problems bislang die Potenziale der Digitalisierung.“ Die zögerliche Umsetzung überrascht die Berater vor allem im Hinblick auf die Produktivitätsentwicklung. Hier legte die Baubranche zwischen 2006 und 2016 nur um 4,1 Prozent zu. Der durchschnittliche Anstieg in der deutschen Wirtschaft lag bei 11 Prozent, im verarbeitenden Gewerbe sogar bei 34 Prozent. Es drängt sich angesichts der schwachen Produktivitätszuwächse deutlich der Eindruck auf, dass die Bauwirtschaft in Sachen Digitalisierung dringenden Nachholbedarf hat. Sonst kann sie weder ihre komplexen Kommunikationswege noch die Überprüfung der verschiedenen Gewerke oder das ständige synchrone Aktualisieren der verschiedene Bauunterlagen kaum effektiv gestalten.

Bringt man die Einschätzung von Minister Dobrindt und Roland Berger auf den Punkt, heißt das: Auch in der Baubranche gibt es sehr viele gute Gründe zu digitalisieren.

Doch angesichts fehlender IT-Standards, der vielen unterschiedlichen Player und der unterschiedlichen Interessenlagen in der Bauindustrie ist es nicht so verwunderlich, dass die Branche die Digitalisierung eher zögerlich angeht, und das obwohl sie mit dem Business Information Modelling durchaus so etwas wie eine digitalisierte Vision ihrer selbst hat. Doch wie immer bei so großartigen Vorstellungen fragt man sich, wie komme ich mit meinem Unternehmen auch nur ansatzweise dahin.

PTA setzt auf das Basisdatenmodell IFC

Im Zusammenhang mit BIM muss man vor allem auf openBIM verweisen. Hier versucht die internationale buildingSmart Initiative offene Standards für Informationsaustausch und Kommunikation auf Basis von BIM zu etablieren. In diesem Zusammenhang sind vor allem die Industry Foundation Classes (IFC) wichtig, die von buildingSmart als Basisdatenmodell entwickelt wurde.

Das Basisdatenmodell IFC ist auch für die PTA-Lösungen ein wichtiger Baustein, bei der Realisierung von digitalen Produkten für das Bauwesen, wie beispielsweise bei Visualisierungs- oder Kollaborationssoftware. Im Gegensatz zu anderen Datenmodellen eignet sich IFC, weil es sich um einen offenen Standard handelt

Digitale Archivierung erleichtert vieles

Die digitale Archivierung würde vielen Bauunternehmen und Projektteams das Leben erleichtern. Heutzutage müssen sie täglich mit unzähligen Dokumenten umgehen: E-Mails, Verträge, Baueingaben, Bewilligungen, CAD-Daten (u.U. aus verschiedenen Quellen und in verschiedenen Formaten), Offerten/Lieferbestätigungen, Planungsdaten, Abnahmeprotokolle, Mängellisten, Dokumentationen, Beschlüsse und vieles andere mehr. Dabei handelt es sich selten um einen hauptsächlich bilateralen Austausch wie zwischen Auftragnehmer und -geber üblich, sondern es sind viele verschiedene Beteiligte im Spiel, die Informationen untereinander austauschen.

Da wäre es natürlich hilfreich, wenn diese Informationen nicht in Papier-Ordnern abgelegt werden, sondern sinnvoll und sicher digital gespeichert und archiviert werden. Das bringt durch leichte Wiederauffindbarkeit, Versionskontrolle und durch gemeinschaftliches Arbeiten an Dokumente zum einen große Effektivitätsgewinne im Umgang mit diesen Dokumenten. Zum anderen kann die nachgelagerte Analyse der digital gespeicherten Daten neue Erkenntnisse bringen in Bezug auf kundenspezifische zusätzliche Angebote, aber auch in Sachen Kosten- und -Planungsoptimierung lassen sich die Resultate intelligenter Analysen gut einsetzen.

PTA unterstützt pragmatische Digitalisierung

Aufgrund seines Know-hows und seiner Expertise in den Bereichen Digitalisierung, Business-Plattformen und Branchen-Know-how kann PTA Unternehmen in folgenden Bereichen unterstützen:

  • Analyse – Aufnahme des Ist-Zustandes, Prozessanalyse und Anforderungen
  • Definition/Planung – Definition des Sollzustands, Dokumenten-Lebenszyklus, Formate und Zuständigkeiten
  • Evaluation – Beratung bezüglich Make-or-Buy, Evaluierung von Technologien und Anbietern
  • Realisierung – Implementierung, Change-Management, Kontrolle, Betrieb

Außerdem bieten wir mit zielgruppengerechter Visualisierung, der Eliminierung repetitiver Arbeiten sowie der zentralen Ablage von Daten konkrete Lösungen für Unternehmen der Bauwirtschaft an. Dabei geht es beispielsweise im Bereich Visualisierung um virtuelle Rundgänge für Bauherren, kollaboratives Arbeiten an 3D-Modellen sowie das Erstellen von Stücklisten oder automatische Mengenberechnungen von Kubatur und Flächen. So hat PTA bereits ein Cloud basiertes Kollaborationstool mit einem Browser-Frontend für BIM entwickelt. Die Backend-Services bezieht das Tool aus der Microsoft Cloud-Plattform Azure. Seine Funktionen umfassen einen hochwertigen 3D Viewer, Messaging, Benutzer- und Projektverwaltungsfunktionen sowie den Up- und Download von Gebäude-Modellen im IFC Format.

Wir sorgen außerdem dafür, dass Baupläne nicht mehr mehrfach erfasst werden müssen, unterstützen Unternehmen bei der Dateikonvertierung und dem Im- und Export von CAD-Dateien oder lassen Bausubstanzen bei Bauplan-Änderungen automatisch berechnen. Die zentrale Ablage von Daten schließlich gewährleistet den Zugriff auf die aktuellen Pläne, Unterlagen, und Stücklisten für alle Stakeholder. Die umfassenden Kompetenzen des PTA-Baubranchen-Teams finden Sie hier: https://www.pta.de/branchen/manufacturing-industry/bauwesen/

Was ist BIM

Der Begriff Building Information Modeling (deutsch: Bauwerksdatenmodellierung) beschreibt laut Wikipedia eine Methode der optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen Bauwerken mit Hilfe von Software. Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. Geprägt hat den Begriff der CAD-Anbieter Autodesk. Das Bauwerk ist als virtuelles Modell auch geometrisch visualisiert (Computermodell). Building Information Modeling findet Anwendung sowohl im Bauwesen zur Bauplanung und Bauausführung (Architektur, Ingenieurwesen, Haustechnik, Tiefbau, Städtebau, Eisenbahnbau, Straßenbau, Wasserbau, Geotechnik) als auch im Facilitymanagement.

Das bedeutet, dass sich der hohe Aufwand bei Planänderungen mit BIM drastisch reduziert. Die Änderungen an der BIM-Projektdatei sind im Gegensatz zum traditionellen Verfahren für alle Beteiligten sofort verfügbar. Darüber hinaus werden durch Planänderungen veränderte Massen und Stückzahlen automatisch abgeglichen und die Kostenkalkulation nachgezogen.

Als Vorteile von BIM gelten:

  • Verbesserte Qualität der Daten, da sie alle auf eine gemeinsame Datenbasis zurückgehen und ständig synchronisiert werden
  • Unmittelbare und kontinuierliche Verfügbarkeit aller aktuellen und relevanten Daten für alle Beteiligten
  • Verbesserter Informationsaustausch zwischen Planungsbeteiligten
  • Kontinuierliche Datenaufbereitung während des gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes
  • Durch den verbesserten Datenabgleich soll letztlich die Produktivität des Planungsprozesses hinsichtlich Kosten, Termine und Qualität gesteigert werden.

Der weiter oben in diesem Text schon einmal erwähnte Stufenplan des BMVI (Bundesamt für Verkehr und digitale Infrastruktur) fordert „die Einführung von modernen, IT-gestützten Prozessen sowie Technologien zur Planung, für den Bau und das Betreiben von Bauwerken“. Ab 2020 sollen die Regeln zumindest für den öffentlichen Hochbau verpflichtend gelten.

Juli 2018

RETHINK! 2018

Digitale Business Plattform als Basis der Vernetzung im Unternehmen

Dr. Tim Walleyo hält Vortrag zur Digitalen Business Plattform auf Rethink! Customer Connected 360° in Berlin

Die RETHINK! Connected Customer 360° ist das Strategie-Event für Marketing-Direktoren und CRM-Entscheider. Vom 24. bis 26. Juni diskutierten diese in Berlin über die neuesten Strategien und Technologien rund um die Themen Customer-Relationship-Management, Customer Experience und Data. Dr. Tim Walleyo, Mitglied der Geschäftsleitung der PTA, präsentierte im Zuge dessen die Vorteile Digitaler Business Plattformen (DBP).

Oft isolierte Digitalisierungsprojekte in Unternehmen

Die Digitalisierung ist in vielen Unternehmen bereits angekommen. Allerdings setzen nur wenige die digitale Transformation über das ganze Unternehmen hinweg um. Stattdessen sind isolierte Digitalisierungsprojekte die Regel. Objektiv betrachtet können diese im Digitalisierungsrennen zwar vorne mitspielen, für eine bestmögliche Wirkung im Unternehmen müssen sie allerdings vernetzt werden.

Tim Walleyo Porträt
„Wir sind in vielen Bereichen wie CRM, Big Data Analytics oder IoT Devices ziemlich weit vorne. Isoliert betrachtet sind diese Themen, was den Reifegrad und die Verbindung zum Kunden angeht, sehr weit. Wenn man diese Themen einmal ordnet, sieht man jedoch, dass diese eigentlich vernetzt werden müssen. Wir merken aber, dass bei vielen Kunden genau diese Vernetzung noch fehlt.“
Dr. Tim Walleyo, Geschäftsleitung PTA GmbH

Eine Digitale Business Plattform ist für diese Vernetzung der ideale Ansatz. Sie bündelt die relevanten Geschäftsanwendungen aus allen Unternehmensbereichen und führt die verfügbaren Datenströme in einen unternehmensweiten Datenpool zusammen. Dadurch können Unternehmen Kunden in Zukunft ganzheitlich bedienen. Das verändert Kundenbeziehungen, Geschäftsmodelle, eingesetzte Technologien und die Organisation in einem maßgeblichen Umfang.

Verarbeitung unstrukturierter Daten funktioniert nur auf Plattformen

Der Vortrag von Dr. Tim Walleyo mit anschließender Diskussion stieß beim Publikum auf großes Interesse und erntete viel Zuspruch. Im Live-Mitschnitt können Sie diesen noch einmal ansehen:

IT für IHKs

IHK Präsentation

IT für IHKs: PTA auf der Informationstagung der IHK-GfI

PTA nutzt Gelegenheit zum Austausch und Kennenlernen mit den IT-Verantwortlichen der IHKs

Am 24. und 25. April 2018 hat die 25. Informationstagung der IHK-GfI in Dortmund stattgefunden. Bei der Jahresveranstaltung mit rund 150 Teilnehmern war die PTA zum ersten Mal als Partner der IHK-GfI dabei.

IHK-GfI sorgt für optimale Arbeitsprozesse zwischen IHKs

Die IHK Gesellschaft für Informationsverarbeitung – kurz IHK-GfI – ist der gemeinsame IT-Dienstleister der 79 Industrie- und Handelskammern in Deutschland, des Deutschen Industrie- und Handelskammertags in Berlin und Brüssel sowie der in 92 Ländern vertretenen Auslandshandelskammern und Delegationen der Deutschen Wirtschaft.

Als Betreiber des deutschen IHK-GfI Vergabeportals veranstaltet die IHK-GfI jährlich eine nicht öffentliche Informationstagung. Mit der Informationstagung bietet die GfI den Verantwortlichen der jeweiligen IHKs die Möglichkeit, sich mit Experten und Dienstleistern über zukünftige IT-Themen auszutauschen und zu netzwerken.

PTA ist zufrieden

Als neuer Partner nahm die PTA an der diesjährigen Informationstagung zum ersten Mal teil. Dr. Andreas Schneider, Mitglied der Geschäftsleitung bei der PTA, zieht dafür ein positives Fazit: „Die Informationstagung war für uns eine hervorragende Gelegenheit, sich mit den Verantwortlichen der einzelnen IHKs persönlich auszutauschen. Der gelungene Rahmen und die offene Atmosphäre ermöglichte einen intensiven Informationsaustausch mit Entscheidern auf unterschiedlichen Ebenen.“

Mit ihrer Erfahrung in der Digitalisierung und dem Management von Geschäftsprozessen unterstützt die PTA die Digitalisierungsstrategie im IHK Verband. Mit dem breiten Wissen der PTA Berater werden Scrum Teams gesteuert und Anforderungen zu neuen Workflows im GfI eigenen Framework rund um die Kernanwendung EVA umgesetzt. Damit die entstehenden Produkte schnell bei den verschiedenen IHKs genutzt werden können, unterstützt die PTA als zentraler Partner auch die Rollout Projekte der GfI.

Juni 2018

IT meets ART 2018: Rückblick

Dr. Frank Gredel (Geschäftsleitung PTA GmbH)

Digitale Transformation im Mittelpunkt

PTA veranstaltet Vortragsreihe „IT meets ART“ zum dritten Mal erfolgreich

Nach zwei bereits gelungenen Events veranstaltete die PTA die Vortragsreihe „IT meets ART“ am 7. Juni zum dritten Mal. Diesmal im Residenzschloss Ludwigsburg bei Stuttgart.

Best Practices zur Digitalen Transformation

Den digitalen Wandel erfolgreich beschreiten – das ist das Ziel in Unternehmen. Deshalb hat die PTA gemeinsam mit den Kollegen aus der WirtschaftsWoche nun schon im dritten Jahr in Folge das Event IT meets ART veranstaltet. Bei diesem konnten Teilnehmer erfahren, wie sie pragmatisch mit der Digitalisierung umgehen können.

Dabei zeigte die PTA zum einen, wie Daten und deren Nutzung bestehende Geschäftsmodelle noch erfolgreicher beziehungsweise neue Geschäftsmodelle erstmalig möglich machen. Zum anderen gaben die Vorträge zu den Themen Disruption in der Energiewirtschaft, Business Intelligence auf Basis von Big Data sowie Design Thinking und Kunst als Inspiration spannende Einblicke in die digitale Welt von heute und morgen.

„Wir haben unsere Vortragsreihe IT meets ART nun bereits zum dritten Mal veranstaltet und sind auch in diesem Jahr sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Neben der Schlossführung und spannenden Vorträgen blieb wieder ausreichend Zeit, um sich in entspannter Atmosphäre untereinander auszutauschen und zu netzwerken.“

Dr. Tim Walleyo, Mitglied der PTA Geschäftsleitung

Networking und spannende Vorträge in entspannter Atmosphäre

Wie im vergangenen Jahr bildete auch in diesem Jahr die Schlossführung den Auftakt zur IT meets ART.  Nach den Vorträgen hatten Besucher dann erneut die Möglichkeit, den Abend mit weiteren Diskussionen und Networking bei Fingerfood ausklingen zu lassen.

„Wir haben unsere Vortragsreihe IT meets ART nun bereits zum dritten Mal veranstaltet und sind auch in diesem Jahr sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Neben der Schlossführung und spannenden Vorträgen blieb wieder ausreichend Zeit, um sich in entspannter Atmosphäre untereinander auszutauschen und zu netzwerken“, erklärt Dr. Tim Walleyo, Mitglied der PTA-Geschäftsleitung.

April 2018

conhIT 2018: Rückblick

PTA als Aussteller auf der conhIT in Berlin

Mit rund 10.000 Besuchern aus aller Welt und 577 Ausstellern stellt die conhIT die Leitmesse der digitalen Transformation im Gesundheitswesen dar. Mit dem Messeschluss am 19.04.2018 endeten drei intensive Tage fachlichen Austauschs zu den diesjährigen Themen-Schwerpunkten Interoperabilität, Standardisierung und  elektronischer Patientenakte.

Viele Gespräche am Messestand der PTA GmbH verdeutlichten den Bedarf an modernen IT-Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.. Gerade im Gesundheitswesen bietet die digitale Transformation das Potential für einen Wettbewerbsvorteil in Hinsicht auf das Umsetzen einer wirtschaftlichen und patientenzentrierten Versorgung.- Dabei müssen jedoch die hohen datenschutzrechtlichen und regulatorischen Anforderungen berücksichtigt werden. Dies ist für alle Beteiligten im Gesundheitswesen relevant: Seien es Leistungserbringer wie Krankenhäuser und Versorgungszentren, oder Kostenträger wie z.B. die Krankenkassen und angegliederte Vereinigungen, aber genauso Medizintechnik-Hersteller sowie  Anbieter von medizinischen Informationssystemen.

PTA ist Problemlöser und Entwicklungspartner im Health IT-Bereich

Genau in diesen Bereichen ist die PTA GmbH mit langjähriger Erfahrung und den angebotenen Dienstleistungen ein kompetenter Partner.

Herr Dr. Thomas Steinmann, Geschäftsführer der PTA  Schweiz GmbH und Gesamtverantwortlicher für den Lifescience-Bereich in der PTA berichtet: „Wir sind mit dem Anspruch auf die Messe gegangen, mit unserer Kompetenz und langjährigen Expertise bei der Unterstützung von Health IT Projekten,  sowohl auf Seiten der Hersteller medizinischer Informationssysteme oder Medizintechnik, als auch auf Seiten der Kostenträger und Leistungserbringer zu überzeugen. Der Innovationsruck der durch die Branche geht, führt zu einer große Nachfrage an unseren spezialisierten IT-Dienstleistungen, mit denen wir die Entwicklung zukunftssicherer und marktgerechter Softwareprodukte in der Gesundheitsbranche unterstützen. Unser Erfahrungsschatz im Health IT Bereich ist  in diesem Umfang und mit unserer Flexibilität einzigartig und wurde auch als solches wahrgenommen. Hier hat man das Interesse bei den Gesprächen deutlich gespürt.“

Dr. Holger Heßke, Geschäftsstellenleiter in Dresden, IT Consultant und erfahrener Projektleiter im Bereich Laborautomatisierung, klinischen Informationssysteme und elektronischer Patientenakte ergänzt: „Wir haben wiederholt festgestellt, dass unser dargestelltes Dienstleistungsportfolio die Bedürfnisse der Kunden besonders anspricht. Gerade die nachhaltige Unterstützung von Software-Produkten in Wartung und Pflege oder das frühzeitige Berücksichtigen von regulatorischen Anforderungen bei zulassungsrelevanten Produkten, überzeugten unsere Gesprächspartner mit der PTA einen zuverlässigen und vertrauenswürdigen Dienstleister zu gewinnen. Angefangen von der fachlichen Anforderungserhebung (Requirement Engineering), über die technische Konzeption und Implementierung gemäß internationaler Richtlinien (MDR, IVDR, FDA) und Standards (IHE/HL-7); von der Berücksichtigung der Usability (IEC 62366), der Implementierung von Qualitätsmanagement-Systemen (ISO 13485) bis zum Integrations- und Systemtest unterstützen wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der modernen Versorgung im Gesundheitswesen.“

beegy als Innovator des Jahres

PTA-Partner beegy als Innovator des Jahres 2018 ausgezeichnet

PTA gratuliert Energieunternehmen zur Auszeichnung

Mehr als 22.000 Experten und Branchenvertreter haben sich festgelegt: beegy nimmt im Bereich Energie & Umwelt eine Vorreiterrolle in Bezug auf intelligente Produkte, Dienstleistungen und Prozesse ein. Der Lohn dafür ist die Auszeichnung als „Innovator des Jahres 2018“ des renommierten Wirtschaftsmagazins brand eins.

Mit smarten Innovationen zu nachhaltiger Energie

Seit seiner Gründung im Jahr 2014 schafft es beegy, den Markt mit wegweisenden Produkten aus dem Energiesektor, wie beispielsweise der selbstlernenden Photovoltaikanlage mit 50 Prozent Einspargarantie, zu bereichern. Erst kürzlich stellte der Mannheimer IoT-Dienstleister auf der e-world außerdem seine jüngste Entwicklung im Bereich e-mobility vor: Eine intelligente Ladesteuerung, die das Elektroauto zu Hause unter Einbezug des selbsterzeugten Sonnenstroms von der Photovoltaikanlage lädt.

Die Auszeichnung als Innovator des Jahres 2018 ist also der Lohn einer durchdachten Vision, die erneuerbare, saubere und bezahlbare Energie für die Welt von morgen zum Ziel hat.

Partner PTA freut sich mit beegy

Einen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens leisten auch die Partner von beegy, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen und den beegy-Mitarbeitern so ermöglichen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Einer dieser Partner ist auch die PTA GmbH mit dem Team von Dr. Frank Gredel in Mannheim.

Als IT-Dienstleister für beegy übernimmt das Mannheimer Beratungsunternehmen Software-Aufgaben im Hintergrund. „beegy leistet seit Jahren wertvolle Arbeit im Energiesektor. Es ist toll, dass das nun auch im Markt erkannt und mit der Auszeichnung gewürdigt wird. Ein Unternehmen kann sein Innovationspotenzial ja oft nur ganz ausschöpfen, wenn vertrauensvolle Partner zur Seite stehen. Umso mehr freuen wir uns, dass beegy uns das Vertrauen schenkt und die gemeinsame Zusammenarbeit so gut klappt“, erklärt Dr. Tim Walleyo aus der Geschäftsleitung der PTA GmbH.

Zur Website von beegy

Geplante Netzmaßnahme

Entwicklung des openKONSEQUENZ-Moduls „Geplante Netzmaßnahme“ gestartet

User-Modul „Geplante Netzmaßnahme“

Das Konsortium openKONSEQUENZ hat das Ziel eine Software für Netzbetreiber der Energie- und Wasserwirtschaft bereitzustellen, die deren Anforderungen funktional, effizient und sicher umsetzt.

Die „Geplante Netzmaßnahme“ ist ein User-Modul der openKONSEQUENZ-Plattform. Es soll Netzbetreiber bei der Planung und Koordinierung von notwendigen Wartungs- und Reparaturarbeiten in den Versorgungsnetzen unterstützen.

Damit geplante Wartungs- und Reparaturarbeiten im Versorgungsnetz durchgeführt werden können, ist die Beantragung einer geplanten Netzmaßnahme notwendig. Mit der Beantragung werden die betroffenen Betriebsmittel, Zeitpunkt und Dauer der Netzmaßnahme und die Beteiligten erfasst. Bei der Bearbeitung des Maßnahmeantrags wird der Ablauf der Netzmaßnahme geplant, die Durchführbarkeit geprüft und zur Genehmigung freigegeben. Nach einer weiteren Prüfung der Netzmaßnahme wird diese dann zur Ausführung freigegeben.

Das Modul informiert jederzeit, von der Planung bis zum Abschluss der Arbeiten, alle Beteiligten über den aktuellen Status der Netzmaßnahme.

Projektteam und -vorgehen

Im Namen des openKONSEQUENZ-Konsortiums sind die Auftraggeber des Moduls die beiden Netzbetreibergesellschaften EWR Netz GmbH und Netz Leipzig GmbH. Die IT-Unternehmensberatung PTA GmbH ist für die Projektdurchführung und die Realisierung des Moduls Geplante Netzmaßnahme zuständig. Ein externer QS-Reviewer wurde ebenfalls bestellt.

Das Projektvorgehen entspricht dem des vorherigen Moduls Betriebstagebuch. Die PTA GmbH stellt neben den Software-Experten auch den Scrum Master zur Steuerung des agilen Projekts. Bei diesem Vorgehen liefert das Projektteam alle drei Wochen funktionsfähige Komponenten, die der Product Owner im Rahmen der Sprint-Reviews offiziell abnimmt. So wächst das Modul von Sprint zu Sprint.

Frühzeitige Einbindung der Nutzer

Die Nutzer, also die Mitarbeiter der Netzleitstelle, profitieren durch dieses Vorgehen, weil sie bereits frühzeitig in den Entwicklungsprozess eingebunden sind. Basierend auf dem aktuell freigegebenen Entwicklungsstand können die Kollegen der Leitstelle die neue Anwendung testen und prüfen, ob ihre Anforderungen aus dem Tagesgeschäft effizient und zielgerichtet umgesetzt sind. Da die Leiter der Netzleitstellen ebenfalls zum Projektteam gehören, ist sichergestellt, dass das Feedback der Nutzer bei der Produktentwicklung berücksichtigt wird.

„Wir sind froh die Netzleitstellen mit dabei zu haben. Denn so kann der Nutzen der Anwendung optimiert und gleichzeitig die Akzeptanz der Nutzer erhöht werden.“ betont Dr. Michel Alessandrini (Projektverantwortlicher, PTA GmbH).

Aktueller Stand und weitere Planung

Der offizielle Kick-Off-Termin fand am 6. März 2018 in Worms statt, wo sich das komplette Projektteam und die Verantwortlichen aller Beteiligten erstmals persönlich trafen. Nachdem die letzten Projektvorbereitungen abgeschlossen waren, fand eine Woche später der erste Sprint-Planungstermin in Mannheim statt.

Infos zum aktuellen Projektstand sind auf der openKONSEQUENZ-Projektseite des Moduls Geplante Netzmaßnahme ersichtlich. Die Aktualisierungen erfolgen alle drei Wochen nachdem ein Sprint abgeschlossen wurde.

ISO13485-Zertifizierung

PTA seit Januar mit ISO-Zertifizierung im Bereich Medizin-IT

Zertifizierung ermöglicht PTA das Anbieten weiterer Dienstleistungen

Seit Januar 2018 besitzt die PTA das Zertifikat ISO13485 im Bereich Medizin-IT. Damit hat das Mannheimer Beratungsunternehmen nun die Möglichkeit besonders bei der Entwicklung von medizinischer Software qualifizierte Dienstleistungen zu erbringen. Davon profitieren letztlich vor allem Kunden.

Zertifikat ist Pflicht bei diagnostischen Geräten

Die ISO13485 regelt das Qualitätsmanagement beim Design sowie der Herstellung von Medizingeräten und ist notwendig, sobald diese zur Behandlung von Patienten oder der Diagnose von Krankheiten eingesetzt werden. Es regelt die Etablierung von Prozessen die sicherstellen dass das Risiko eines Medizinproduktes für den Patienten korrekt beurteilt wird und stellt damit sicher, dass kein Patient durch die Anwendung zu Schaden kommt.

PTA ist zertifiziert – der Kunde profitiert

Als Dienstleister entwickelt die PTA unter anderem Software für den Einsatz in solchen Diagnostikgeräten. Bisher gab es in diesen Fällen eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden, der das Gerät herstellt. Dadurch hatte dieser das komplette Qualitätsrisiko zu tragen.

Mit der Zertifizierung bieten sich der PTA nun neue Möglichkeiten. Ab sofort kann das Unternehmen den Kunden, die kein eigenes Qualitätsmanagement aufbauen wollen um die Software ihres Medizingerätes zu entwickeln anbieten, diese nach dem PTA Qualitätsmanagement zu erstellen. Damit kann die PTA ihre Dienstleistungen leichter im Bereich Health IT anbieten, also:

  • Beratung und Organisation von Geschäftsprozessen sowie Analyse, Konzeption, Entwicklung, Test und Einführung von Softwaresystemen im Kundenauftrag.
  • Branchenübergreifende fachliche und technische IT-Dienstleistungen entlang des gesamten Software-Lebenszyklus.
  • Consulting, Support und Services im Rahmen von Individual- sowie Standardsoftwareprojekten.

Letztlich profitieren davon vor allem Kunden, da diese sich so ausschließlich auf die Hardware konzentrieren können, während sich die PTA um die Software kümmert. Der IT-Dienstleister grenzt sich damit von Beratungshäusern ab, die diese Zertifizierung nicht haben und bietet seinen Kunden so eine noch bessere Zusammenarbeit.

IT meets ART: Stuttgart

IT meets ART: Veranstaltung zum Thema Digitalisierung

Wir laden ein in das Residenzschloss Ludwigsburg bei Stuttgart

Suchen Sie einen Weg, den digitalen Wandel erfolgreich zu beschreiten?

Am 7. Juni 2018 laden wir Sie in das Residenzschloss Ludwigsburg bei Stuttgart ein, um Best Practices zur Digitalen Transformation zu präsentieren.

Seien Sie mit dabei, wenn wir bei der dritten Veranstaltung unserer Vortragsreihe „IT meets ART“ mit Ihnen und Kollegen aus dem Netzwerk der WirtschaftsWoche erörtern, wie Unternehmen pragmatisch mit der Digitalisierung umgehen können. Dabei zeigen wir, wie Daten und deren Nutzung bestehende Geschäftsmodelle noch erfolgreicher und neue Geschäftsmodelle erstmalig möglich machen.

Jetzt anmelden
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Referenten

Dr. Robert Thomann
Eine Branche im Umbruch – Disruption in der Energiewirtschaft
Dr. Robert Thomann, MVV

Dr. Roland Jesse
Business Intelligence auf Basis von Big Data
Dr. Roland Jesse, PTA

Prof. Simon Gallus
Design Thinking & Kunst als Inspiration
Prof. Simon Gallus, HFK+G Stuttgart

Überblick

Was?

Themen-Vorträge,
optionale Schloss-Führung,
Networking und Fingerfood

Wann?

Donnerstag, 7. Juni 2018
Schloss-Führung um 17 Uhr, Vorträge ab 18 Uhr
Ausklang bis ca. 21 Uhr

Wo?

Residenzschloss Ludwigsburg
Schlossstraße 30
71634 Ludwigsburg

Weitere Infos

Im Wettkampf um den Platz an der Spitze sind innovative Strategien elementar. Wie Sie Ihr Unternehmen dort hinbringen, erfahren Sie bei unserer Veranstaltung in Stuttgart.

Dr. Robert Thomann (Innovationsmanager MVV) wird uns am Beispiel der Energiewirtschaft mögliche Disruptionen aufzeigen, welche Dr. Roland Jesse (Business-Intelligence PTA) auf weitere Branchen und Themenfelder ausweitet. Beide geben eine Sicht darauf, wie die digitale Transformation als Schlüsselfaktor zur erfolgreichen Unternehmensentwicklung eingesetzt werden kann. Prof. Simon Gallus (Kommunikationsdesign HFK+G Stuttgart) rundet das Thema mit kunstvollem Blick auf das Design Thinking ab.

Zum Auftakt der Veranstaltung bieten wir Ihnen eine exklusive Führung durch das Residenzschloss an. Den Abend lassen wir bei Fingerfood und der Gelegenheit zum Networking ausklingen.

Unsere Partner

Der WirtschaftsWoche Club ist ein exklusiver Club für alle WirtschaftsWoche Abonnenten mit vielen Vorteilen.

Die private, staatlich anerkannte Hochschule für Kommunikation und Gestaltung verbindet Strategie mit Design und unterhält Standorte in Stuttgart und Ulm.

März 2018

IHK-GfI Tagung 2018

25. Informationstagung der IHK-GfI am 24. und 25. April 2018

Am 24. und 25. April 2018 wird die PTA GmbH in Dortmund auf der zur 25. Informationstagung der IHK-GfI vertreten sein.

Das Motto der Veranstaltung lautet „Unser gemeinsames Ziel: IT und Digitalisierung meistern“. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Informationsaustausch und diskutieren Sie mit uns z.B. über Erfahrungen zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen oder lernen Sie unsere Kompetenzen als Beratungs- und Entwicklungspartner kennen. Gerne können wir auch konkret über aktuelle Herausforderungen in Ihrem Business sprechen.

Als Partner der IHK GfI setzen wir Ihre Anforderungen auf dem aktuellsten, von der IHK GfI vorgegebenen technologischen Rahmen um und sorgen für einen reibungslosen Übergang in den Betrieb und Support der IHK GfI.

Wir werden in der Ausstellung der IHK-Partner vertreten sein und freuen uns auf Ihren Besuch!

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit uns.

Alternativ vereinbaren wir gerne einen Termin außerhalb der Informationstagung.

Light + Building 2018

PTA und WALTHER-WERKE auf der Light + Building 2018

Vom 18. bis zum 23. März 2018 wird die PTA GmbH in Frankfurt am Main auf der Light + Building, der Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik, als Technologie-Partner der WALTHER-WERKE vertreten sein.

Zur Light + Building präsentieren rund 2.600 Aussteller auf dem Frankfurter Messegelände ihre Weltneuheiten. Von den über 210.000 Besuchern kommt nahezu jeder zweite aus dem Ausland. Zu den wichtigsten Besuchergruppen zählen Architekten, Innenarchitekten, Designer, Planer und Ingenieure ebenso wie Handwerker, Handel und Industrie.

Als global agierendes Unternehmen sind die WALTHER-WERKE weltweit in allen Kernmärkten mit ihren Produkten und Dienstleistungen vertreten. Der Kern der strategischen Ausrichtung der WALTHER-WERKE sind ganzheitliche Systeme in ausgewählten Anwendungsgebieten. Mit einem einzigartigen Produktportfolio aus Trafostationen, Stromverteilern, Steckdosenkombinationen und Stecksystemen verbinden die WALTHER-WERKE elektrische Verbraucher in den Bereichen Bau, Freizeit, Industrie und Mobilität mit dem Energieversorgungsnetz.

Dieses Jahr präsentiert die PTA GmbH als Technologie-Partner der WALTHER-WERKE einen aktuellen Showcase: Im Rahmen der digitalen Transformation erweitert das Unternehmen neben seinem Produktportfolio das Dienstleistungsangebot um eine digitale Lösung für Energiemanagement und Industrie 4.0 – Intelligent Power Distribution (IPD).

Besuchen Sie uns am Stand der WALTHER-WERKE in Halle 8.0, Stand C30 und erfahren Sie, wie Sie von der PTA-Erfahrung aus zahlreichen erfolgreichen Projekten profitieren können.

Februar 2018

conhIT 2018

Besuchen Sie uns auf der conhIT 2018

Vom 17. bis zum 19. April 2018 in Berlin

Wir werden auch 2018 wieder auf der conhIT, Europas wichtigster Fachmesse für Gesundheits-IT, als Aussteller vertreten sein und laden Sie herzlich dazu ein, uns auf der Messe an unserem Stand in Halle 1.2/ Stand A-112 zu besuchen.
Über diese Seite können Sie dafür direkt einen Termin mit uns vereinbaren und erhalten dazu eine kostenlose Eintrittskarte! Gerne können Sie uns auch eine E-Mail an lifescience@pta.de schicken.

Kommen Sie vorbei und erfahren Sie, wie Sie von unserer Erfahrung aus zahlreichen erfolgreichen Healthcare-Projekten profitieren können.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Informationen rund um die Messe erfahren Sie auf der offiziellen Website der conhIT 2018.

Jetzt anmelden

So finden Sie zu uns

Überblick

Was?

In ihrer einzigartigen Kombination aus unterschiedlichen Formaten – 2018 kommt mit der IT-Werkstatt ein neues Kongressformat hinzu – ist die conhIT die ideale Plattform, um Geschäftsbeziehungen aufzubauen, zu pflegen, sich über Entwicklungen der Branche zu informieren und sich auszutauschen.

Wann?

Veranstaltungsdatum
17. bis 19. April 2018

Öffnungszeiten
Messe & Networking, täglich: 11.00 – 18.00 Uhr
Kongress, täglich: 09.30 – 13.00 Uhr
Akademie, täglich: 09.00 – 13.00 Uhr

Wo?

Messe Berlin
Eingang Süd
14055 Berlin

E-world 2018: Rückblick

PTA als Aussteller auf der E-world in Essen

Mannheimer Beratungsunternehmen zum 4. Mal auf der Energie-Fachmesse

Mit mehr als 25.000 Besuchern aus 73 Ländern ist die E-world energy & water die richtungsweisende Messe für die Energiewirtschaft. Als Aussteller gehörte auch die PTA zum Feld der Teilnehmer und konnte ein positives Messefazit ziehen.

Pflichttermin für Entscheider aus der Energiewirtschaft

Die E-world energy & water ist Europas führende Fachmesse für Energiewirtschaft. Vom 6. bis 8. Februar präsentierten 750 Aussteller aus 26 Nationen Lösungen für die Zukunft der Energieversorgung. Digitalisierung, Flexibilisierung und Dezentralisierung waren dabei die bestimmenden Themen.

Besucher der E-world sind in erster Linie Mitarbeiter und Entscheider von Energieversorgern, Dienstleistern, Industrieunternehmen und Stadtwerken. Auch in diesem Jahr ergänzte ein hochkarätig besetztes Rahmenprogramm die Messe.

PTA ist zufrieden

Als IT-Dienstleister im Energiesektor war auch die PTA wieder bei der E-world dabei – in diesem Jahr bereits zum 4. Mal. Neben der Bestandskundenpflege ergaben sich während der drei Messetage auch erfolgreiche Gespräche mit potenziellen Neukunden. Auf besonderes Interesse sind dabei die Themen Digitale Business-Plattformen, Prozessautomatisierung sowie Auswahl und Integration von Softwarelösungen in heterogene IT-Landschaften gestoßen.

Die PTA konnte damit einen erfolgreichen Messeauftritt verbuchen und insgesamt ein positives Fazit ziehen. Als Mitaussteller gelang es zudem auch der openKONSEQUENZ, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern.

Betriebstagebuch

openKONSEQUENZ Betriebstagebuch
für Netzleitstellen frei verfügbar

Modul Betriebstagebuch über Eclipse-Projekt „eLogbook@openK“ veröffentlicht

Das Konsortium openKONSEQUENZ hat das Ziel eine Software für Netzbetreiber der Energie- und Wasserwirtschaft bereitzustellen, die deren Anforderungen funktional, effizient und sicher umsetzt.

Das Betriebstagebuch ist ein Modul der openKONSEQUENZ-Plattform. Es ist die zentrale Applikation zur Dokumentation aller wesentlichen Informationen und Vorgänge einer Schicht, vor Allem solche Informationen, die nicht im Leitsystem erfasst werden. Dazu zählen u.a. das Betreten und Verlassen von Anlagen, der Aufenthalt von Fremdpersonal auf dem Betriebsgelände, sowie aktuelle Wartungsmaßnahmen. Zusätzlich profitieren die Netzleitstellen, die das Modul einsetzen, von der strukturierten Informationsweitergabe bei einem Schichtwechsel, da fortan immer alle Informationen revisionssicher übergeben werden können. Aus rechtlicher Sicht ist nun auch der Zeitpunkt des Verantwortungsübergangs bei einem Schichtwechsel exakt dokumentiert.

Das Betriebstagebuch ist unter der Eclipse Public License 1.0 lizensiert und somit für jedermann frei nutzbar. Die Veröffentlichung des Moduls erfolgt über das Eclipse-Projekt eLogbook@openK und umfasst Quellcode, Dokumentation und einen Link zu einer Demo-Plattform.

Die Applikationsverantwortlichen des openKONSEQUENZ-Moduls Betriebstagebuch sind auf fachlicher Seite Herr Gordon Pickford (MVV Netze GmbH): „Das Betriebstagebuch erleichtert die Arbeit in der Netzleitwarte, da nun alle Informationen – auch die, die nicht im Leitsystem erfasst werden – für alle Mitarbeiter zu jeder Zeit ersichtlich sind.“ und auf technischer Seite Herr Frank Dietrich (PTA GmbH): „Bei der Entwicklung haben wir großen Wert auf Qualität und Sicherheit gelegt. Jetzt haben wir eine Applikation, die stabil, sicher und wartungsfreundlich ist.“

Ein agiles Projekt, hohe Qualitätsanforderungen und ein effizientes Projektteam

Die openKONSEQUENZ hat das Ziel eine Hersteller- und Lieferantenunabhängige Software zu entwickeln. Entsprechend breit wurde das Projektteam aufgestellt. Die openKONSEQUENZ als Organisator beauftragte die Main-Donau-Netzgesellschaft mbH für den Einkauf. Der Auftraggeber und Treiber des Moduls war die MVV Netze GmbH. Für die Software-Entwicklung war der IT-Dienstleister PTA GmbH und für die Qualitätssicherung die Basys GmbH (ein Unternehmen der develop group) zuständig.

Das agile Scrum-Projekt war nach der Projektinitialisierung geprägt von dreiwöchigen Sprints, in denen die Software Stück für Stück erweitert wurde. Die fachlichen Anforderungen wurden zu Beginn, aber auch im laufenden Projekt, vom Product Owner in Form von User Stories definiert und im Product Backlog abgelegt. Im Rahmen der regelmäßigen Sprint-Planungstermine haben dann alle Projektmitglieder die Inhalte des nächsten Sprints vereinbart und somit nach und nach den Product Backlog geleert. Der Scrum Master der PTA war für den reibungslosen Ablauf in den Meetings, aber auch während der Entwicklungszeiten verantwortlich.

Am Ende eines jeden Sprints erfolgte die fachliche Abnahme durch den Product Owner auf Basis der User Stories. Da die openKONSEQUENZ aber sehr hohe Anforderungen an die Qualität ihrer Software hat, war zusätzlich eine nicht-funktionale Abnahme in Form von Audits notwendig. Dabei erfolgte die Prüfung der folgenden Aspekte:

  1. Das Projektvorgehen musste nach offiziellem Scrum-Standard erfolgen.
  2. Die Architektur- und Qualitätsvorgaben der openKONSEQUENZ mussten durchgängig eingehalten werden. Dies betraf die Bereiche Architektur, Sourcecode, IT-Sicherheit und Continuous Integration.
  3. Die technische Dokumentation musste nach Standard Arc42 erfolgen.

Herr Dr. Martin Jung (develop group) führte die regelmäßigen Audits durch und bestätigte die Einhaltung aller Vorgaben: „Die Qualität der technischen Lösung sowie der Dokumentation ist sehr gut, so dass dieses Projekt als Benchmark für weitere openKONSEQUENZ-Projekte dienen sollte.“

Im Dezember 2017 nahm die openKONSEQUENZ das Modul Betriebstagebuch offiziell ab. Damit waren zehn Monate Projektarbeit beendet, die sich durch eine sehr gute Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten auszeichnete. Herr Dr. Tim Walleyo (Mitglied der Geschäftsleitung der PTA GmbH) lobte nach Projektende die Leistung aller Beteiligten: „Die Entwicklung im Rahmen eines Open Source Projektes sowie die Qualitätssicherung durch einen externen Reviewer waren für uns schon etwas Besonderes. Umso mehr freue ich mich über das erzielte Ergebnis.“

Betriebstagebuch bereits produktiv im Einsatz

Die MVV Netze hat als erster Netzbetreiber das Betriebstagebuch produktiv genommen und in den letzten Wochen erste Erfahrungen gesammelt. Inzwischen existiert eine kleine Liste mit Optimierungswünschen, die zurzeit durch die PTA umgesetzt werden und in Kürze für alle Nutzer zur Verfügung stehen.

Das Interesse am Betriebstagebuch wächst, so dass sich bereits jetzt weitere Netzbetreibergesellschaften dazu entschieden haben, in 2018 das Modul einzusetzen.

Dr. Tim Walleyo, Mitglied der PTA-Geschäftsleitung

Welche Anforderungen an Module haben Sie
als Netzbetreiber in der Energiewirtschaft?

Sprechen Sie mich gerne für einen fachlichen Austausch an!

Kontakt aufnehmen

Januar 2018

Ankündigung Whitepaper

PTA-Whitepaper im Februar:
Wie Unternehmen pragmatisch
mit der Digitalisierung umgehen können

Digitalisierung basiert auf der kombinierten Entwicklung von ständig steigender Computer-Power, einer immer engmaschiger werdenden und breitbandigeren Vernetzung sowie einer immer intensiveren und zunehmend mobilen Nutzung von digitalen Services über das Internet. Diese kombinierte Entwicklung hat in den westlichen Industrienationen inzwischen ein Niveau erreicht, das zum einen ihre Auswirkungen für jedermann spürbar macht und zum anderen Unternehmen zwingt, sich weiterzuentwickeln, um in der digitalen Welt bestehen zu können.

Die „spürbaren Auswirkungen“ sind schnell erklärt: Wann haben Sie zum letzten Mal Geld am Bankschalter abgeholt, eine Bahnfahrkarte im Reisezentrum gekauft oder mit einer nicht selbstausgedruckten Bordkarte eingecheckt? Doch nicht nur als Konsumenten, sondern auch als Arbeitnehmer spüren wir die Digitalisierung. Angefangen bei der Kassenkraft im Supermarkt, die durch einen digitalen Kassenautomaten ersetzt wird, über den Bankberater, dessen Arbeit zu großen Teilen von semiintelligenten Algorithmen erledigt wird, bis hin zum niedergelassenen Arzt, der sich nicht nur mit den halbgaren Internet-Recherchen seiner Patienten, sondern auch noch mit ihren Bewertungen auf Portalen wie Jameda und Co. auseinandersetzen muss.

Natürlich sind wir auch als Unternehmer betroffen: Selbstbewusste Kunden, seien es private Konsumenten oder Geschäftskunden, fordern ganz selbstverständlich umfassend digital betreut zu werden. Die veränderten Kundenerwartungen und die digital erweiterten Services, mit denen sie bedient werden, wirken sich auf Geschäftsmodelle, IT, Organisation, Prozesse und Kultur der Unternehmen in einem nie dagewesenen Ausmaß aus. Erschwerend hinzu kommt die Geschwindigkeit, mit der sich diese Veränderungen vollziehen (müssen). Die bisher beschriebenen Veränderungen sind sämtlich in den letzten zehn Jahren aufgetreten. Um die anstehenden Veränderungen konkreter fassen zu können, hier einige Auswirkungen der Digitalisierung auf verschiedene Unternehmensbereiche:

Kundenbeziehungen

Das Internet mit seinen unzähligen Vergleichsportalen und sozialen Netzen, in denen sich Interessenten zum einen genauestens über Eigenschaften und Preise eines Produktes/Services informieren können und zum anderen seine Kritik an einmal erworbenen Produkten sofort und quasi weltweit öffentlich macht, verleiht dem Kunden eine nie zuvor gekannte Macht. Der Spruch „der Kunde ist König“ war noch nie so wahr wie im digitalen Zeitalter.

Geschäftsmodelle

Es ist inzwischen eine bekannte Tatsache, dass sich die Geschäftsmodelle vieler Unternehmen vom Produktverkäufer zum (digitalen) Serviceanbieter entwickeln. Um digitale oder digital erweiterte Geschäftsmodelle zu entwickeln, gleichgültig ob disruptiv oder evolutionär, benötigen Unternehmen eine flexible und schnelle IT, die es ihnen ermöglicht, ihre Services zu entwickeln, bereitzustellen, abzurechnen und sie immer wieder an die sich schnell verändernden Kundenbedürfnisse anzupassen.

Technologie

Digitalisierung geht weit über die Informationsverarbeitung hinaus. Sie hat viele betriebswirtschaftliche, organisatorische und kulturelle Aspekte. Aber die IT ist die Grundlage. Unternehmen können ihre digitalen Geschäftsmodelle nicht ohne moderne IT betreiben. Dabei wachsen mit der Digitalisierung IT und Produkte/Service immer näher zusammen. Sind zum Teil bis heute Produktion und Produktentwicklung getrennt von der unternehmensinternen IT, so verschmelzen diese Bereiche und werden zu einer „Operation Technologie“ (OT), die in allen Unternehmensbereichen eine tragende Rolle spielt. Diese OT muss sich nicht nur durch eine hohe Flexibilät und Agilität auszeichnen, die vor allem auf standardisierten Schnittstellen, Modularität, Offenheit und Cloud Computing basiert, sondern auch durch eine Vielzahl vernetzter Endgeräte und höhere Sicherheit. Aus heutiger Perspektive lassen sich diese Ansprüche für die meisten Unternehmen nur über sogenannte Digitale Business Plattformen realisieren, die zwar die gewünschten Eigenschaften aufweisen, die Komplexität für das Anwendungsunternehmen aber gegenüber heutigen Unternehmenslösungen reduzieren.

Organisation

Unternehmen werden sich künftig sehr viel schneller und öfter verändern als heute. Waren früher Unternehmen und Geschäftsmodelle eins, werden Unternehmen sich künftig so organisieren müssen, dass sie Geschäftsmodellwechsel nicht nur überleben, sondern sie selbst gestalten und von ihnen profitieren können. Das bedeutet für sie, ihre Mitarbeiter-Skills relativ schnell erweitern und ihre Prozesse zügig verändern zu können. Das hat weitreichende Auswirkungen auf Führung, Arbeitskonzepte, Personalentwicklung und Weiterbildungsangebote. Auch für die Prozesse und Abläufe in den Unternehmen müssen Architekturen entwickelt werden, die es erlauben, Prozessabschnitte im laufenden Betrieb umzugestalten und neu zu kombinieren.

Wir sind zurzeit dabei ein Whitepaper abzuschließen, in dem wir auf der einen Seite beschreiben werden, welche Anforderungen die Digitalisierung gerade an mittelständische Unternehmen stellt und wie Unternehmen diesen Herausforderungen gerecht werden können und wie sie digitalisierte Geschäftsmodelle und Prozesse implementieren können. PTA bietet mit Hilfe seiner großen Software-Partner dazu nicht nur entsprechende Technologien an, sondern auch ein Methodenset, mit dem sich ihre Vorhaben ganz praktisch umsetzen lassen, von ersten strategischen Überlegungen über Prozessgestaltung bis hin zur Auswahl geeigneter Plattformen und Services und dem Mitnehmen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Whitepaper erscheint Mitte Februar.

Wir halten Sie dazu auf dem Laufenden.

Dr. Tim Walleyo, Mitglied der PTA-Geschäftsleitung

Wie gehen Sie das Thema „Digitalisierung“ an?

Sprechen Sie mich gerne für einen fachlichen Austausch an!

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E-world 2018

Besuchen Sie uns auf der E-world 2018

Vom 06. bis zum 08. Februar 2018 in Essen

Wir werden 2018 wieder auf der E-world, Europas Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft, als Aussteller vertreten sein.

Dieses Jahr präsentieren wir in Zusammenarbeit mit der openKONSEQUENZ eG einen unserer Showcases – Das Betriebstagebuch der Netzbetreiber. Diskutieren Sie mit uns, wie wir Ihre Prozesse in die digitale Zukunft transportieren und maßgeschneiderte Lösungen für Ihre individuellen Anforderungen entwickeln können. Wir werden in diesem Jahr in Halle 3 am Stand 3-543 vertreten sein und freuen uns auf Ihren Besuch!

Kommen Sie vorbei und erfahren Sie, wie Sie von unserer Erfahrung aus zahlreichen erfolgreichen Energie-Projekten profitieren können. Über diese Seite können Sie direkt einen Termin auf der Messe mit uns vereinbaren!

Jetzt anmelden

So finden Sie zu uns

Überblick

Was?

Die Themen der E-world energy & water sind innovative Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft – von der Erzeugung über Transport und Speicherung bis zu Handel, Effizienz und grünen Technologien.

Wann?

Veranstaltungsdatum
06. bis 08. Februar 2018

Öffnungszeiten
Dienstag & Mittwoch: 9.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag: 9.00 – 17.00 Uhr

Wo?

Messe Essen
Messeplatz 1
45131 Essen
Eingänge West und Süd

Dezember 2017

PTA & openKONSEQUENZ

PTA GmbH ist Gründungsmitglied der openKONSEQUENZ

Das „openKONSEQUENZ-Konsortium“: eine non-Profit-Organisation für Energie-Netzbetreiber

Das Konsortium hat sich zum Ziel gesetzt eine Software bereitzustellen, die die Prozesse im sicherheitskritischen Umfeld von Netzbetreibern der Energie- und Wasserwirtschaft funktional, effizient und sicher unterstützt. Damit einhergehend sollen neue Anforderungen zeitnah umgesetzt werden können, um auf marktwirtschaftliche und / oder technologische Entwicklungen kurzfristig reagieren zu können.

Basierend auf dieser Vision entstand das Konsortium openKONSEQUENZ, das seither Standards für die Architektur und die Qualität dieser Software definiert. Die technische Grundlage der Software bildet die openKONSEQUENZ-Plattform, die ebenfalls aktuelle Sicherheits- und Ergonomie-Standards erfüllen soll.

Neben den Spezifikationsaufgaben fördert das Konsortium auch die Entwicklung der einzelnen Softwarelösungen. Das sind zum einen die Bestandteile der openKONSEQUENZ-Plattform selbst und zum anderen die Module, die die fachlichen Funktionalitäten bereitstellen.

Die Lösungen werden kostenfrei über die Eclipse-Plattform allen Netzbetreibern zur Verfügung gestellt. Zudem ist durch die Veröffentlichung des Quellcodes jeder Netzbetreiber in der Lage seine individuellen Anpassungen an der Software selbst vorzunehmen, sofern die Notwendigkeit bestehen sollte.

Das openKONSEQUENZ-Konsortium ist bereits seit einigen Jahren aktiv und zählt mittlerweile 21 Mitglieder. Dazu zählen Netzbetreibergesellschaften, IT-Dienstleister sowie gemeinnützige Forschungseinrichtungen. Aufgrund der stetig wachsenden Mitgliederanzahl war es notwendig eine geeignete Rechtsform zu finden, um die internen Prozesse zu vereinfachen und die juristische Handlungsfähigkeit zu gewährleisten. Im November 2017 hat die openKONSEQUENZ eine Genossenschaft gegründet und firmiert nun unter „openKONSEQUENZ eG i.G.“.

 

Die „openKONSEQUENZ-Plattform“: die künftige Standardlösung für Energie- und Wasser-Netzbetreiber

Jeder Netzbetreiber hat ein Netzleitsystem im Einsatz, um die operativen Aufgaben zur Überwachung und Steuerung seiner Strom-, Gas-, Fernwärme- und / oder Wasser-Netze durchzuführen. Die Netzleitsysteme sind i.d.R. mit anderen Systemen wie z.B. Geoinformationssystemen vernetzt.

Der Handlungsbedarf, und somit die Existenzberechtigung der openKONSEQUENZ-Plattform, entsteht durch die geringe Anzahl der Hersteller von Netzleitsystemen, die ihre Software nicht öffnen. Dies hat zur Folge, dass die Netzbetreiber jegliche Softwareanpassungen über die Hersteller selbst beauftragen müssen. Das ist zeit- und kostenintensiv und wird für jeden Netzbetreiber einzeln umgesetzt.

Die Netzleitsysteme werden in absehbarer Zeit nicht abgelöst werden können. Dennoch kann die openKONSEQUENZ-Plattform vieles einfacher und kosteneffizienter umsetzen. Das beginnt damit, dass eine Softwarelösung für alle Netzbetreiber existiert. Fehlerbehebungen, Optimierungen und Erweiterungen werden folglich allen Netzbetreibern zur Verfügung gestellt, ohne dass relevante Zusatzkosten entstehen. Das „Software-Produkt“ openKONSEQUENZ verbessert sich also stetig. Weitere Vorteile entstehen durch das modulare Konzept. So bietet die openKONSEQUENZ-Softwarelösung eine zentrale Schnittstelle zu den Netzleitsystemen, um beliebige Module daran anzubinden. Zudem kann jeder Netzbetreiber selbst entscheiden, welche Funktionalitäten (Module) er einsetzen möchte. Und selbstverständlich setzt die openKONSEQUENZ-Plattform auch aktuelle Sicherheitsrichtlinien um. Die Bereitstellung des Quellcodes und umfassender Dokumentation gewährleistet außerdem eine Hersteller- und Lieferantenunabhängigkeit.

In Summe wird durch den Einsatz der openKONSEQUENZ-Softwarelösung eine Reduzierung der individuellen Anpassungen an den Netzleitsystemen einhergehen.

 

Die „PTA GmbH“: aktive Mitgestaltung im Konsortium als Service Provider Member

Nachdem die PTA GmbH bereits Anfang 2017 mit der Umsetzung des Moduls Betriebstagebuch durch das openKONSEQUENZ-Konsortiums beauftragt wurde, lernte die PTA das Konsortium, die Personen und die Philosophie dahinter kennen. Seit November 2017 ist die PTA GmbH als Service Provider Member ein Teil des Konsortiums.

„Wir waren vom Konzept überzeugt und haben uns deshalb für die Mitgliedschaft entschieden. Jetzt sind wir sogar Gründungsmitglied der Genossenschaft und können somit in Zukunft aktiv mitgestalten.“, erklärt Dr. Michel Alessandrini. „Darüber hinaus unterstreichen wir unsere Kompetenz im Energiesektor.“

Als Service Provider Member bringt sich die PTA durch Beratungsleistungen bei IT-technischen Fragestellungen, bei der Weiterentwicklung der Architektur-, Qualitäts- und Sicherheitsstandards der openKONSEQUENZ-Plattform, aber auch bei der Weiterentwicklung des Konsortiums selbst ein. Des Weiteren zählt zu den Aufgaben die Implementierung weiterer Module und die Qualitätssicherung bei der Entwicklung von Modulen durch andere IT-Dienstleister. Auch Aktivitäten zur Steigerung des Bekanntheitsgrads unterstützt die PTA. So wird die openKONSEQUENZ vom 6. – 8. Februar 2018 auf dem PTA-Messestand der E-world die Möglichkeit haben, sich und ihre Softwarelösung einem breiten Publikum aus der Energiebranche vorzustellen.

Mehr zu openKONSEQUENZ

Swiss Handicap

Digitale Barrierefreiheit auch in
der Schweiz ein immer wichtigeres Thema

PTA Schweiz GmbH erläutert digitale Barrierefreiheit auf der Swiss Handicap in Luzern

In Deutschland ist die digitale Barrierefreiheit bereits gesetzlich verankert, in der Schweiz herrscht hingegen noch Nachholbedarf. Die Schweizer Tochtergesellschaft der PTA hat sich daher der Vorreiterrolle angenommen und dies auf der Luzerner Messe Swiss Handicap nachhaltig bewiesen.

Swiss Handicap als Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung

Die Swiss Handicap ist die einzige nationale Messe in der Schweiz für Menschen mit und ohne Behinderung. Alle zwei Jahre wird auf ihr an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über Themen rund um das Leben mit einer geistigen, körperlichen, psychischen oder sensorischen Behinderung diskutiert. Als landesweit bekannte Netzwerk- und Dialogplattform trägt die Swiss Handicap dazu bei, die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung zu fördern.

Digitale Barrierefreiheit in der Schweiz noch mit Nachholbedarf

In der Online-Welt spielt das Thema digitale Barrierefreiheit eine immer größere Rolle. Denn Menschen mit Handicap nutzen das Internet und Web 2.0 Angebote überdurchschnittlich häufig. Eine digitale Barrierefreiheit ermöglicht ihnen, diese Dienste genauso uneingeschränkt nutzen zu können wie Personen, die keine Behinderung haben. Die PTA Schweiz GmbH hat dieses Thema auf der Swiss Handicap genauer erläutert und ist damit auf großes Interesse gestoßen.

Eine zuvor angelegte Kampagne hat bereits gezeigt, dass die digitale Barrierefreiheit für viele noch unbekanntes Terrain ist. Auf der Messe selbst hatten Besucher daher die Gelegenheit, am Stand der PTA mehr darüber zu erfahren. Dort zeigte das Unternehmen nämlich, wie sie Internet und Web 2.0 barrierefrei machen. Dazu gehört beispielsweise ein optimiertes Design für Webseiten und Apps oder der Einsatz einer Sprachsteuerung. Auf besonders großes Interesse stieß allerdings die App drallo. Mit dieser veranstaltete die PTA eine Art Schnitzeljagd auf dem Messestand, mit der Besucher interaktiv am Smartphone eine Welt erkunden konnten.

PTA Schweiz sieht sich auf dem richtigen Weg

Für die PTA Schweiz war der Messeauftritt nicht nur ein Erfolg, sondern vor allem auch eine Bestätigung dafür, dass das Thema digitale Barrierefreiheit immer relevanter wird und dass das Unternehmen dabei auf dem richtigen Weg ist.

„Wir sind begeistert, dass das Thema Barrierefreiheit auf der Messe so gut angekommen ist. Letztendlich profitieren nämlich nicht nur Menschen mit Handicap von optimierten Designs, sondern auch für Menschen ohne Behinderung gestaltet sich die Nutzung dadurch einfacher“, resümiert Josefin Lilja aus dem Usability-Team der PTA Schweiz GmbH. „Besonders erfreulich war für uns auch, dass die Swiss Handicap ihre Messe-Website nach unserer Analyse angepasst hat und diese mittlerweile barrierefrei ist.“

Spendenaktion

Spendenaktion 2017

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten
und ein erfolgreiches neues Jahr!

Zu Weihnachten wollen wir regionale und gemeinnützige Einrichtungen an unseren 12 Standorten unterstützen. Auf dieser Website wollen wir die 12 Einrichtungen, an die gespendet wurde, vorstellen. So möchten wir noch mehr Menschen auf das Engagement dieser Organisationen aufmerksam machen.

Kinderhospiz Sterntaler e. V.
Mannheim

Dinokindereisenbahn e.V.
Frankfurt

Kalker Kindermittagstisch e.V.
Köln

Weihnachten mit Frank Zander
Berlin

Hamburg Leuchtfeuer
Hamburg

Stiftung ICP München
München

Sonnenstrahl e.V.
Dresden

AllerleiRauh
Karlsruhe

Schlupfwinkel
Stuttgart

Die Aktion Lichtblicke e.V.
Düsseldorf

Verein für krebskranke Kinder e.V.
Kassel

Stiftung Kinderdorf Pestalozzi
Zürich

Jobmesse akademika

PTA präsentiert sich auf der akademika als zukunftsfähiger Arbeitgeber mit spannenden Einstiegsmöglichkeiten

PTA erlebt zwei erfolgreiche Tage mit positiven Gesprächen und dem Sieg bei dem Battle for Talent

Am 21. und 22. November fand in Augsburg erneut die Jobmesse akademika statt. Neben Unternehmen wie Microsoft, Brunel, hays oder T-Systems war auch die PTA GmbH aus Mannheim dabei. Das IT-Beratungsunternehmen konnte nicht nur mit interessierten Absolventen positive Gespräche führen, sondern auch bei dem „Battle for Talent“ von sich überzeugen.

akademika ist die Jobmesse für junge Akademiker

Auf der akademika präsentieren sich zweimal jährlich zahlreiche Aussteller aus den führenden Branchen. Die Jobmesse bietet dabei eine hervorragende Möglichkeit für Hochschulabsolventen und junge Akademiker, um mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen und Karriereperspektiven auszuloten.

Eine bewährte Besonderheit auf der Messe ist „akademika Highlighted“, bei dem Aussteller und Interessenten farblich passende Aufkleber erhalten. Damit erkennen Absolventen direkt, welches Unternehmen in welchen Bereichen Bedarf hat. Dies liefert nicht nur wichtige Anhaltspunkte darüber, ob ein Aussteller als potenzieller Arbeitgeber infrage kommt, sondern gibt auch einen leichteren Einstieg für das Gespräch miteinander. Gleichzeitig sehen aber auch Aussteller sofort, ob ein Kandidat fachlich überhaupt zum Unternehmen passt.

PTA gewinnt Battle for Talent

Die PTA konnte sich nicht nur über zwei gelungene Messetage freuen, sondern durfte auch über den Sieg bei dem „Battle for Talent“ jubeln, welche die akademika zum ersten Mal veranstaltet hat. Interessierte Unternehmen konnten sich vorab für diese anmelden und so eine weitere Möglichkeit wahrnehmen, um auf sich als Arbeitgeber aufmerksam zu machen.

Bei dem „Battle for Talent“ sind jeweils fünf Unternehmen in fünf Runden gegeneinander angetreten. In jeder Runde wurde eine Frage gestellt, auf die die Unternehmen je eine Minute lang antworten durften. Das Publikum konnte anschließend entscheiden, wer die beste Antwort gegeben hat. Die PTA konnte dabei in drei von fünf Runden überzeugen und sich damit gegen Unternehmen wie Capgemini oder das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt durchsetzen. Damit hat die PTA gezeigt, dass auch sie ein interessanter Arbeitgeber für Hochschulabsolventen ist.

Digitalisierung mit Plan

Dr. Michel Alessandrini (Projektleiter PTA GmbH), Gordon Pickford (Projektleiter openKONSEQUENZ, MVV Netze GmbH), Dr. Tim Walleyo (Geschäftsleitung PTA GmbH)

Digitalisierung mit Plan

Die digitale Transformation wird von vielen Experten als größte wirtschaftliche und kulturelle Herausforderung unserer Zeit betrachtet – Die IHK Offenbach betrachtet den PTA-Ansatz dazu.

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Gelungenes PTA-Seminar

Gelungenes PTA-Seminar:
Networking und Erfahrungsaustausch für Mitarbeiter

Internes Seminar findet zweimal im Jahr für alle Mitarbeiter der PTA Gruppe statt
Zweimal im Jahr veranstaltet die PTA Gruppe ein internes Seminar zum Networking und Erfahrungsaustausch.

Gelegenheit zum Networking und Erfahrungsaustausch innerhalb der PTA Gruppe
Das PTA-Seminar findet halbjährlich, jeweils im Sommer und im Winter, statt. Dabei werden alle aktuellen sowie ehemaligen Mitarbeiter der PTA Deutschland, PTA Schweiz und DATIS zu einem mehrtägigen Event in eine Stadt eingeladen. Die Idee dahinter: Aufgrund der dezentralen Strukturen der PTA-Gruppe können sich die Mitarbeiter bei dem Seminar in einem ausgewählten Hotel besser über Trends und vergangene Projekte austauschen, netzwerken sowie Unternehmensstrategien besprechen.

Während des Workshops halten Mitarbeiter für gewöhnlich Vorträge. Zusätzlich können sich die meist rund 300 Teilnehmer an Ständen im Hotel-Foyer über die einzelnen Abteilungen informieren. Gelegentlich gibt es durch externe Referenten zudem Impulse von außen, die über Themen wie Innovationsmanagement oder betriebliches Gesundheitsmanagement sprechen.

Erfolgreiches Event im November
Auch das vergangene Seminar im November 2017 in Mannheim war wieder ein voller Erfolg. Bei der diesmal veranstalteten Gesundheitsaktion sprach eine externe Referentin über Work-Life-Balance sowie die Auswirkungen der Körperhaltung auf die Psyche. Zusätzlich hatten Mitarbeiter die Möglichkeit, sich im Hotel-Foyer weiter über das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz zu informieren.

Besonderes Highlight war allerdings die Ehrung der Jubilare, die immer zum Ende des Jahres stattfindet. Dieses Mal wurden 39 Mitarbeiter, die bereits zwischen zehn und 30 Jahren bei der PTA-Gruppe tätig sind, mit einer persönlichen Ansprache und einem Geschenk geehrt.

Das nächste PTA-Seminar findet im Sommer statt.

November 2017

PTA auf der MEDICA 2017

PTA auf der MEDICA 2017: Erfolgreicher Messeauftritt für das Mannheimer Beratungsunternehmen

PTA präsentiert sich auf der MEDICA als IT-Anbieter für den Life-Science-Bereich

Die MEDICA ist die weltweit größte Medizinmesse mit Schwerpunkten wie Medizintechnik, Gesundheit oder Pharmazie und konnte vergangene Woche mehr als 120.000 Besucher verzeichnen. Mit dabei war in diesem Jahr auch die PTA GmbH, die vier erfolgreiche Tage in Düsseldorf erlebte.

MEDICA als globaler Treffpunkt für die Medizinbranche

Die MEDICA findet jedes Jahr im November gemeinsam mit der COMPAMED, der internationalen Fachmesse für Medizintechnik, in Düsseldorf statt. Mehr als 60 Prozent der insgesamt 123.000 Fachbesucher waren in diesem Jahr internationale Teilnehmer aus 130 Nationen. Damit unterstreicht die MEDICA ihre globale Stellung.

Großes Thema bei der diesjährigen MEDICA war vor allem die Digitalisierung, die alle Versorgungsbereiche durchdringt. Ein weiterer Trend ist die Dematerialisierung. Innovationen im medizinischen Bereich bestehen vermehrt aus neuen Software-Lösungen und weniger aus Hardware.

PTA erlebt erfolgreichen Messeauftritt

Als Aussteller war die PTA GmbH auf der MEDICA mit einem Stand innerhalb des „Medical Cluster“ vertreten. Das Ziel: Präsenz zeigen und mit potenziellen Kunden oder Partnern aus Deutschland und der Schweiz ins Gespräch kommen. Daher wurde bereits vorab eine Kampagne gestartet und Termine für die Messe vereinbart.

„Für uns war die MEDICA definitiv ein Erfolg, auch wenn die meisten großen Player nicht vor Ort waren und viel internationales Publikum die Messe besucht hat“, resümiert Thomas Steinmann, Geschäftsführer der PTA Schweiz GmbH. „Wir konnten einige vielversprechende Gespräche führen und uns als IT-Anbieter im Life-Science-Sektor präsentieren. Im Nachgang werden wir nun sehen, ob sich daraus Projekte entwickeln.“

Was für PTA spricht: Das IT-Beratungsunternehmen hat seit Kurzem eine ISO-Zertifizierung für Medizinprodukte. Damit erfüllt die PTA die hohen regulatorischen Anforderungen sowie klar definierten Vorgaben, die für Medizinprodukte vorausgesetzt werden, und kann so ab sofort auch nach eigenem Qualitätsmanagement entwickeln. Für Kunden bedeutet das weniger Aufwand, da am Ende nur noch die Übergabe erfolgt und nicht mehr vor Ort entwickelt werden muss.

IT meets art: Rückblick

Dr. Frank Gredel (Geschäftsleitung PTA GmbH)

IT meets art: Gelungene Veranstaltung im Schloss Morsbroich

PTA und WirtschaftsWoche ziehen positives Fazit

Kunst und IT – gehört das überhaupt zusammen? Die PTA GmbH sagt Ja und hat daher am 16. November ins Schloss Morsbroich in Leverkusen zum zweiten Event ihrer Veranstaltungsreihe „IT meets art“ eingeladen. Teilnehmer haben dort einen Einblick in eindrucksvolle Technologien und Best Practices zur Digitalen Transformation erhalten.

Positives Feedback auf Vorträge

Die Digitalisierung ist in sämtlichen Unternehmen und Branchen ein Thema. Digitale Business Plattformen bieten dabei die ideale Basis, um den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten. Sie vereinheitlichen die IT-Infrastruktur und machen die gesamte Organisation sowie deren Fachabteilungen schneller, flexibler und intelligenter. Aber warum ist Deutschland, das Land der Dichter und Denker, im internationalen Vergleich trotzdem nicht an der Spitze? Auf diese und weitere Fragen ging die PTA bei ihrer Veranstaltung „IT meets art“ im Schloss Morsbroich ein. Besonders gut angekommen ist zudem der Vortrag von Dr. Christian Fraubel, der einen Einblick in die digitale und analoge Welt der Kunst gegeben hat.

„Wir haben unsere Vortragsreihe IT meets ART nun bereits zum dritten Mal veranstaltet und sind auch in diesem Jahr sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Neben der Schlossführung und spannenden Vorträgen blieb wieder ausreichend Zeit, um sich in entspannter Atmosphäre untereinander auszutauschen und zu netzwerken.“

Dr. Tim Walleyo, Mitglied der PTA Geschäftsleitung

Nächste Veranstaltung ist geplant

„Für uns war es eine gelungene Veranstaltung in einem schönen Ambiente mit interessanten Gästen. Ein besonderer Dank gilt hier natürlich auch den Kollegen der WirtschaftsWoche, die zum Erfolg der IT meets art beigetragen haben“, erklärt Dr. Tim Walleyo aus der Geschäftsleitung der PTA. „Wir fühlen uns definitiv bestätigt, dass Kunst und IT zusammengehören. Deshalb wollen wir das Ganze im nächsten Jahr in einer weiteren Stadt wiederholen.“

Den Auftakt zum Event bildete die exklusive Museumsführung durch das Schloss Morsbroich. Nach den Vorträgen hatten Besucher dann die Möglichkeit, den Abend mit weiteren Diskussionen und Networking bei Fingerfood ausklingen zu lassen.

Oktober 2017

Rethink! SPMS in Hamburg

PTA präsentiert Digitale Business Plattform auf der Rethink! SPMS

Mit der Digitalen Business Plattform gelingt der digitale Wandel in Industrie- und Logistikunternehmen

Die Rethink! SPMS ist der Treffpunkt für Produktionsvorstände und Werksleiter, um aktuelle Projekte, innovative Technologien und neue Trends in den Bereichen Smart Manufacturing, Lean Management und Industrie 4.0 zu diskutieren. Das prominent besetzte Strategie-Event fand dieses Jahr am 25. und 26. September in Hamburg statt. Auch die PTA GmbH war dabei, um dort ihren Lösungsansatz zur Digitalen Business Plattform (DBP) vorzustellen.

„Es wird schon lange von Plattformen gesprochen, die Marktreife war aber häufig nicht vorhanden. Nun sind wir überzeugt, dass der Reifegrad und die Vergleichbarkeit gegeben sind. So werden Unternehmen beim digitalen Wandel unterstützt.“

Dr. Frank Gredel, Geschäftsleitung PTA GmbH

Ausgereifte Lösungen als Wegbereiter für die digitale Transformation

Industrie 4.0 und Digitalisierung sind in der Branche angekommen, allerdings in vielen unterschiedlichen Ausprägungen. Denn bisher setzen nur wenige Player die digitale Transformation konsequent und über das ganze Unternehmen hinweg um. Diese Tatsache griff auch Dr. Frank Gredel, Mitglied der Geschäftsleitung bei der PTA aus Mannheim, in seinem Vortrag auf.

In diesem stellte er Digitale Business Plattformen als ideale Basis für den digitalen Wandel vor. Bei diesen geht es nicht allein um die Digitalisierung von Prozessen, sondern um die Digitalisierung des gesamten Unternehmens. Gleichzeitig präsentierte er Zuhörern den aktuellen Status der drei größten Plattformanbieter, mit der Konzerne den digitalen Wandel einfach, skalierbar, sicher und kostengünstig bestreiten können.

„Der Vortrag der PTA hat mir persönlich gezeigt, dass ich mit dem Betriebstagebuch der openKONSEQUENZ auf dem richtigen Weg bin.“

Gordon Pickford, Projektleiter openKONSEQUENZ, MVV Netze GmbH

Digitale Business Plattformen überzeugen durch Qualität

Beim Publikum stieß der Vortrag auf großes Interesse und erntete viel Zuspruch. Erleben Sie selbst den Vortrag von Dr. Frank Gredel im Live-Mitschnitt aus Hamburg:

August 2017

Individuelle Stärken behalten

PTA entwickelt individuelle Softwarelösung für PVD-Beschichtungsprozess von Saazor

Digital ist schneller und besser

Individuelle Software statt Papier: Die digitale Steuerung seines Beschichtungsprozesses bringt dem Walzfräser-Hersteller und Lohnbeschichter SAAZOR Wettbewerbsvorteile.

Seit Januar 2017 steuert der Walzfräser- Hersteller und Lohnbeschichter SAAZORWÄLZTECHNIK ZORN GmbH & Co. KG aus Pforzheim seinen vorher papierbasierten PVD-Beschichtungsprozess mit einer von der PTA Programmier-Technische Arbeiten GmbH aus Mannheim individuell entwickelten Software- Lösung. „Der Dank der Software nunmehr digital gesteuerte Prozess hat für unsere Kunden und uns selbst erhebliche Vorteile. Wir können damit schneller und flexibler reagieren als Marktbegleiter, die auf Standardsoftware setzen. Zudem wird der Werkzeugumlauf unserer Kunden verringert und die damit verbundene Kapitalbindung reduziert“, erklärt SAAZOR-Geschäftsführer Dr. Markus Weiler.

Individuelle Stärken behalten

Diese Vorteile, so Weiler weiter, resultieren vor allem aus zwei Bausteinen: einem Fachkonzept, das die Stärken des ursprünglichen Prozesses sehr genau im neuen digitalisierten Prozess abbildet und der individuell entwickelten Software. „Nur die Individualentwicklung machte es möglich, die Stärken unseres bisherigen Prozesses ohne Abstriche beizubehalten. Bei einer Standardsoftware hätten wir auf einem Logistik-Standardprozess aufbauen müssen, mit dem sich die Eigenheiten unseres eigenen Prozesses nicht hätten darstellen lassen. Das Resultat wäre deutlich schlechter ausgefallen und wir hätten einen digitalen Prozess bekommen, der uns nicht mehr vom Wettbewerb differenziert“, betont Weiler.

„Bei einer Standardsoftware hätten sich die Besonderheiten unseres PVD-Beschichtungsprozesses nicht adäquat abbilden lassen.“
Dr. Markus Weiler, Geschäftsführer SAAZOR-WÄLZTECHNIK ZORN

PTA hat die Individual-Lösung auf Basis der Entwicklungsplattform .net entwickelt. Bei der darunter liegenden Datenbank handelt es sich um Microsofts SQL Server. „Die von uns benutzte Technologie garantiert SAAZOR die Zukunftsfähigkeit und einfache Erweiterbarkeit der entwickelten Lösung“, erklärt Dr. Tim Walleyo, Mitglied der PTA Geschäftsleitung. Der Beschichtungsprozess des Wälzfräser-Herstellers, so Walleyo weiter, habe sich nicht in einer Standardsoftware abbilden lassen. „Deshalb haben wir die Lösung individuell entwickelt. Wir suchen immer die am besten passende Lösung für den Kunden. Dieses Mal war es eine Individualentwicklung, aber wir realisieren auch viele Projekte mit Mischungen aus Standardsoftware, weiteren Komponenten und individuell entwickelten Bausteinen. Das ist manchmal sogar preiswerter als reine Standardsoftware. Dabei gilt als Faustregel: Je individueller und wertschöpfender der jeweilige Prozess, desto schlechter lässt er sich in Standardsoftware abbilden“, betont Walleyo.

„Die von uns benutzte Technologie garantiert SAAZOR die Zukunftsfähigkeit und einfache Erweiterbarkeit der entwickelten Lösung.“

Dr. Tim Walleyo, Mitglied der PTA Geschäftsleitung

PTA legt großen Wert auf die enge Zusammenarbeit mit seinen Kunden. Die verschiedenen Niederlassungen in Deutschland, die eine Vor-Ort-Entwicklung beim Kunden erlauben, unterstützen diesen Anspruch.

SAAZOR-Geschäftsführer Weiler ist jedenfalls fest entschlossen, die Digitalisierung des PVD-Beschichtungsprozesses und weiterer Service-Prozesse voranzutreiben: „Wir planen die Einführung von Smart Cards, einen Zugriff auf das System via App sowie eine Anbindung an unser ERP-System“, wirft Weiler einen Blick in die Zukunft.

Energy meets IT

Dr. Frank Gredel (Geschäftsleitung PTA GmbH)

Dr. Frank Gredel (Geschäftsleitung PTA GmbH)

beegy CONNECT: PTA präsentiert CRM-Tool als digitale Schaltstelle für energiewirtschaftliche Prozesse

PTA GmbH erlebt erfolgreichen Tag auf Hausmesse beegy CONNECT

Energy meets IT – das war das Motto der Hausmesse beegy CONNECT am 20. Juli 2017 in Mannheim. Über 100 Branchenvertreter diskutierten dort die Chancen und Herausforderungen einer digitalen Vernetzung der Energiebranche. Mit dabei war auch die PTA GmbH. Als IT-Partner der beegy GmbH, Anbieter für Komplettlösungen im Bereich des dezentralen Energiemanagements, bringt PTA die passenden digitalen Technologien mit ein und konnte sich mit ihrem Beitrag zur Gesamtlösung auf der Hausmesse präsentieren.

IT-Tools live erleben

Wichtige Gesprächspunkte auf der Hausmesse waren vor allem die Themen Energiewende und Digitalisierung der Energiewirtschaft. Dr. Frank Gredel, Mitglied der Geschäftsleitung der PTA GmbH, erklärte beispielsweise in seinem Vortrag anhand der PTA-Lösung bei beegy, wie wichtig ein dynamisches CRM-Tool für kunden- und energiewirtschaftliche Prozesse ist, um eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden zu erhalten und um alle kundenzentrierten Vorgänge koordiniert und möglichst automatisiert ablaufen zu lassen.

Neben den Impulsvorträgen der einzelnen IT-Dienstleister veranschaulichten insbesondere die Live-Demonstrationen die digitale Reise des Endkunden entlang der Prozesskette. Denn zur Realisierung der Produkt- und Serviceangebote sowie der Automatisierung der Prozesskette bedarf es einer Vielzahl von Systemen, die miteinander vernetzt sind. Dies fängt bereits beim CRM über Monitoring-Tools und Abrechnungslösungen an und reicht bis hin zum Smart Metering und dem End-to-End-Testing zur Qualitätssicherung.

Erfolgreicher Tag für PTA & beegy

 „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass eine effiziente und agile IT-Struktur sowie branchenübergreifende Partnerschaften die Basis für die Zukunft des dezentralen Energiemarktes sind und entscheidend für die Realisierung von innovativen Lösungen“, kommentierte Marco Demuth, Geschäftsführer der beegy GmbH. „Für uns war es definitiv ein erfolgreicher Tag“, resümiert Dr. Frank Gredel, PTA GmbH. „Es ist ein schönes Gefühl, den Kunden und den anderen IT-Partnern gegenüberzutreten, um zu zeigen, was man zum gemeinsamen Erfolg beigetragen hat.“

Derzeit baut beegy eine Community auf, die dezentral Energie erzeugt und von öffentlichen Stromanbietern unabhängig ist. Dafür bedarf es einer effizienten und agilen IT-Struktur sowie branchenübergreifenden Partnerschaften. Auch die PTA GmbH wird diesen Weg mit bestreiten.

Projektstart mit MVV Netze

openKONSEQUENZ startet Entwicklungsprojekt mit der PTA GmbH unter Leitung der MVV Netze GmbH

„Mit dem Projektstart im Mai wurde ein weiterer Meilenstein in Richtung herstellerunabhängiger Software für Netzbetreiber erreicht“, betonte Gordon Pickford, Projektleiter openKONSEQUENZ. Gemeinsam mit der MVV Netze GmbH als Product Owner entwickelt die PTA GmbH ein neues Software-Modul für die Betriebssteuerung im Bereich der Energieversorgung. Das Modul Betriebstagebuch ist nach dem Einspeisemanagement nun das zweite Modul, das in dem Konsortium openKONSEQUENZ entwickelt wird. Technisch basiert es auf der eigens für Netzbetreiber ausgerichteten openK-Architekturplattform. Das Besondere hierbei ist, dass die Software für jeden frei verfügbar und einsetzbar ist. Zudem kann jeder den Quellcode einsehen und bei Interesse sogar mit- und weiterentwickeln. Grundlage ist eine Open-Source-Software, die unter der freien Lizenz der Eclipse Foundation läuft.

Ziel des Betriebstagebuchs ist die einheitliche und rechtssichere Dokumentation von wesentlichen Informationen und Vorgängen in einer Netzleitstelle eines Netzbetreibers, wie Wartungsmaßnahmen im Netz, Betreten und Verlassen von Anlagen, Aufenthalt von Fremdpersonal auf Betriebsgelände. Das Betriebstagebuch dient damit als Ergänzung zum Leitsystemprotokoll und bildet einen wichtigen Baustein für die Arbeitsorganisation in der Leitstelle. Neben der strukturierten Schichtübergabe soll es für die dokumentierte Informationsweitergabe von Vorgesetzten an Mitarbeiter genutzt werden.

Dr. Michel Alessandrini (Projektleiter PTA GmbH), Gordon Pickford (Projektleiter openKONSEQUENZ, MVV Netze GmbH), Dr. Tim Walleyo (Geschäftsleitung PTA GmbH)

Dr. Michel Alessandrini (Projektleiter PTA GmbH), Gordon Pickford (Projektleiter openKONSEQUENZ, MVV Netze GmbH), Dr. Tim Walleyo (Geschäftsleitung PTA GmbH)

Das Konsortium openKONSEQUENZ ist ein Zusammenschluss von Netzbetreibern, IT-Herstellern und Institutionen mit dem Ziel, frei verfügbare Software-Module für die Prozesse des Betriebs von Energie- und Wassernetzen zu entwickeln und bereitzustellen. Die Bereitstellung der Software als Open-Source bietet maximale Transparenz und eröffnet die Möglichkeit, flexibel, schnell und anwenderorientiert die Anforderungen des Marktes und der Regulierungsbehörden umzusetzen. openKONSEQUENZ steht dabei interessierten Netzbetreibern, die Mitglied des Konsortiums werden möchten, offen.

Die Software-Module werden auf der Open-Source-Softwareplattform openKONSEQUENZ entwickelt, die auf der Infrastruktur der Eclipse Foundation gehostet wird. Die Mannheimer Netzgesellschaft MVV Netze GmbH ist Driver Member des openKONSEQUENZ-Konsortiums und steuert als Product Owner die Entwicklung des neuen Moduls.

Der Entwicklungspartner PTA GmbH ist Solution Member der Eclipse Foundation und verfügt über jahrzehntelange Erfahrungen in der Entwicklung und Implementierung von Individualsoftware in der Energie – sowie vielen anderen Branchen.

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